Permalink

Diagnose Lipödem

Lipödem ist eine recht unbekannte Krankheit, dabei ist jede 10. Frau davon betroffen. Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung in den Extremitäten. Das heißt, die Arme und Beine sind disproportional dicker als der restliche Körper. Dabei gibt es verschiedene Typen und Stadien, die ich jetzt nicht weiter ausführen werde, da es hinreichend Informationen im Netz gibt. Das Lipödem kann von Hämatomen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen begleitet werden. Die Krankheit ist voranschreitend, das heißt, sie wird im Laufe der Zeit immer schlimmer. Auch mit Diäten und Sport ist sind die veränderten Fettzellen nicht zu reduzieren. Dies soll nur eine kleine Einführung sein, damit ihr wisst, von welcher Krankheit ich im Folgenden spreche. In diesem Artikel möchte ich von meinen Erfahrungen mit dieser Krankheit berichten bis es überhaupt zu einer Diagnose kam und wie es dann weiterging:

Seit meiner Pubertät leide ich am Lipödem ohne es zu wissen. Meine dicken Ober- und Unterschenkel wurden teilweise darin begründet, da ich stets mit dem Fahrrad zur Schule gefahren bin. Damals noch ohne Schmerzen mochte ich meine dicken Beine nie und vermied es kurze Hosen, Röcke und Kleider zu tragen.

Im Sommer 2010 wurde ich aufgrund einer allergischen Reaktion auf Bremsenbisse ins Krankenhaus gebracht. Die dort behandelnde Notfallärztin brachte mir gegenüber das erste Mal den Begriff „Reiterhosen“ ins Gespräch. Später informierte ich mich darüber und recherchierte im Internet. Ich bekam Kenntnisse von genetisch bedingten Reiterhosen, Lipohypertrophie, Lipödem und Lymphödem und die Angst stieg, dass ich auch mit Sport und gesunder Ernährung nie wirklich schlank sein könnte. Vom Studium abgelenkt, kümmerte ich mich erst mal nicht darum und nahm von 2011 bis 2013 mit Sport und Ernährung fast 20kg ab und war seit langer Zeit wieder im BMI-Normbereich. Dennoch blieb die Disproportion. Ich hatte eine schlanke Taille, aber dennoch unverhältnismäßig dicke Beine und Oberarme. Gerade diese enormen Umfänge schränken mich bei der Kleiderwahl sehr ein. Es ist unfassbar schwierig Blusen zu finden, die an den Armen nicht zu eng sind und trotzdem nicht wie ein Sack aussehen. Ebenso ist der Hosenkauf deprimierend. Nur äußerst selten finde ich eine Hose, die an den Waden und Oberschenkeln passt und am Bund nicht viel zu weit ist. Weiterhin trage ich keine kurzen Röcke und Kleider ohne Leggings oder blickdichte Strumpfhose, da ich mich für meine Beine schäme.

Ich ruhte mich auf meinen Erfolg aus und nahm während meiner Bachelorarbeit wieder über 15kg zu. Dieses Gewicht von 81-83kg habe ich eine ganze Zeit behalten. Seit Ende 2015 plagten mich vermehrt Hämatome an den Beinen (noch mehr als sonst), dessen Ursprung ich nicht erklären konnte. Auch verstärkte sich das Gefühl der schweren Beine, welches sich immer mehr zu Schmerzen steigerte. Dies kannte ich vorher nicht. Diese Schmerzen veranlassten mich dann doch einen Facharzt aufzusuchen. Im Oktober 2016 stellte eine Fachärztin die Diagnose Lipödem. Daraufhin begann ich mit der konservativen Therapie (manuelle Lymphdrainage 1x wöchentlich und flachgestrickte Kompressionsstrumpfhose). Seit Dezember 2016 verzichte ich außerdem auf zusätzliche Hormone und habe die Pille abgesetzt. Trotz der konservativen Therapie verschlimmerten sich die Schmerzen und das Spannungsgefühl in den Beinen. Das Gefühl zu beschreiben und die Schmerzen zu lokalisieren fällt mir schwer. Vor allem die Oberschenkel spannen bei längerem Sitzen und es fühlt sich an, als würden sie bald platzen. Selbst wenn meine Katzen über meine Beine laufen, sind die Schmerzen so stark, dass ich sie leider oft verjagen muss. Ich selbst habe festgestellt, dass meine Beine während einer Bewegung (Gehen, Laufen, Zumba) nicht schmerzen. Wenn ich viel sitze, dann kommt erneut das Spannungsgefühl und das Aufstehen fällt mir schwer. Morgens benötige ich auch mehrere Minuten um aus dem Bett zu kommen und die ersten Schritte zu machen. Wenn ich tagsüber viel unterwegs war, schmerzen mir abends die Beine auch sehr. Auch ein Hochlegen der Beine hilft nicht wirklich.

Die behandelnde Fachärztin hat eine Duplexsonografie am rechten Bein durchgeführt und festgestellt, dass die krankhaft vermehrte Fettschicht im Bereich des Fußknöchels bei 2,2cm und im Kniebereich bei 4,2cm misst. Normal seien Maße von maximal 1cm. Weiterhin gibt es aber keinen Anhalt für eine Erkrankung der Venen oder einer Thrombose. Die Fachärztin veranlasste eine Volumenmessung, um dies mit den postoperativen Ergebnissen zu vergleichen. Verschiedene Fachärzte sind sich sicher, dass die konservative Therapie den Krankheitsverlauf nicht aufhält und das krankhafte vermehrte Fettgewebe nicht reduziert. Lediglich die medizinische Liposuktion brachte den Erfolg der Schmerzfreiheit und Umfangsverminderung. Es gibt erste Studien, die zeigen, dass auch 8 Jahre nach der Liposuktion (Fettabsaugung) die Ödeme sich nicht verschlimmert haben und die konservative Therapie reduziert – teilweise sogar ganz eingestellt werden kann. Ich bewege mich wirklich viel und treibe 3- bis 4mal die Woche Sport, wobei ich laufen gehe und Zumba betreibe. Ich selbst habe in den letzten Monaten über 5kg abgenommen und dabei zwar eine ganzkörperliche Umfangsreduzierung bewirkt, aber die Disproportion bleibt und es tat keine Besserung der Beschwerden auf. 

Dies ist ein Auszug aus meinem persönlichen Bericht an die Krankenkasse, der im Dezember 2017 meinem Antrag auf Kostenübernahme für die meidzinische Liposuktion der Krankenkasse beigelegt wurde. Inzwischen habe ich den Ablehnungsbescheid erhalten. Ich habe mich dennoch für die Liposuktion entschieden und wurde bereits Ende Januar operiert. Doch dazu mehr im nächsten Artikel.

Schlanke Taille und dicke Beine sind das typische Bild bei Lipödem. Bei mir vor allem am Innenschenkel deutlich die Fettwulst zu erkennen, die auch Einfluss am Gangbild hat. Außerdem sind die „Reiterhosen“ deutlich ausgeprägt. Die Bilder entstanden am 2. Januar 2018 mit einem Gewicht von ca. 75 kg.

Das obere Bild habe ich mit Erlaubnis der Fotografin Corinna benutzen dürfen. Sie leidet selbst unter der Krankheit und hat mit dieser Fotografie-Aktion und der Vorstellung an Lipödem erkrankter Frauen für viel mediales Aufsehen gesorgt. Unter anderem war sie bei SternTV und konnte so gute Aufklärungsarbeit leisten. Denn wir anfangs erwähnt, ist die Krankheit Lipödem leider noch nicht sehr bekannt.

Kennt ihr die Krankheit Lipödem? Wenn ja, woher? Seid ihr vielleicht selber betroffen und könnt ihr euch mit meinen Erfahrungen identifizieren?

Permalink

Studium fertig und endlich ein fester Job

Ich habe gesehen, dass ich über mein Master-Studium kaum was berichtet habe. Irgendwie war das auch recht unspektakulär. Nach meinem Bachelorstudium Landschaftsökologie & Naturschutz habe ich den aufbauenden Master Bioderiversität & Ökologie an der Universität Greifswald belegt. Der Master ist so vielseitig, weil man komplett alles frei wählen kann. Selbst die „Pflichtteile“, wie Profilbildung, Projektpraktikum und Auslandsexkursion sind frei wählbar. Ich habe mein Projektpraktikum, was vorbereitend zur Masterthesis gemacht werden soll, beim Deutschen Meeresmuseum in Stralsund gemacht. Und was soll ich sagen, da bin ich geblieben.

Im Projektpraktikum lernte ich die ersten Kaltwasserkorallen kennen und konnte einen Einblick in die Thematik Oktokorallen (Weichkorallen) gewinnen. Daraus festigte sich das Thema der Masterthesis „Die Gattung Acanthogorgia (Anthozoa: Octocorallia) in Kaltwasserriffen des europäischen Kontinentalrandes – Charakterisierung der Arten anhand der funktionalen Ordnung des Skleroms mittels verschiedener morphologischer Methoden“. Ein sehr sperriger Titel, aber genau das betraf es. Während meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit war ich außerdem im Fachbereich Wissenschaft bei den Ichtyhologen (Fischkundlern) als studentische Hilfskraft tätig. Dabei pflegte ich die Sammlung und kümmerte mich zum Teil auch um die Forschungsaquarien. Nach Beendigung des Studiums gab es erstmal eine Pause und ich kann euch auch gar nicht mehr so wirklich sagen, was ich in den 5 Monaten gemacht habe.

Von Februar bis Dezember 2017 arbeitete ich dann wieder im Bereich der Korallen. Allerdings ging es in wärmere Gefilde und ich untersuchte Weichkorallen aus dem Roten Meer – allerdings nur im Büro und nicht vor Ort. Ich war anfangs 3 Monate in einem Projekt angestellt, das restliche Jahr arbeitete ich dann als Geringverdiener aka 450€-Jobber.

Mit dem Beginn dieses Jahres hat sich auch beruflich nun einiges verändert. Ich bin dem Meeresmuseum treu geblieben und auch dem Fachbereich. Aber weg von den Korallen und auch weg von den Fischen. Ich arbeite nun Teilzeit im Pinguin-Projekt. Wir werden das Hörvermögen von Pinguinen untersuchen. Meine Aufgabe wird dabei unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit sein und das Aufarbeiten der wissenschaftlichen Ergebnisse für die breite Öffentlichkeit. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Für diesen Job habe ich vorher auch eine Weiterbildung im Bereich Umweltpädagogik gemacht. Wenn es mehr Informationen zu diesem Projekt gibt, werde ich diese hier verlinken.

Permalink

Sport-Update

Bevor es hier irgendwelche Neuigkeiten gibt, muss ich erstmal in diversen Bereichen den aktuellen Status aufzeigen.

Ich habe Zumba für mich entdeckt und mache es nun schon seit 2 oder 3 Jahren? Mal mehr mal weniger regelmäßig. Ihr kennt das, man ist selber krank, die Trainerin ist krank, dann sind Ferien und die Halle nicht geöffnet und ja, ich war dieses Jahr erst 1 oder 2 mal beim Zumba. Aber an sich macht es mir Spaß. Ich habe auch Kapow (Ganzkörpertraining zu lauter Musik mit physiotherapeutischen Hintergrund) ausprobiert, aber da finde ich immer nur die erste halbe Stunde gut, den Dance-Part finde ich immer recht langweilig. Ganz neu gibt es bei uns in Stralsund Pound. Das ist auch ein Gruppenfitness-Ganzkörper-Workout mit lauter Musik und Drumsticks. Das habe ich jetzt 2-3 mal gemacht und gefällt mir ganz gut. Und es ist echt mega anstrengend.

Relativ neu für mich ist auch Yoga. Nachdem ich schon mal einen Pilates-Kurs abgeschlossen habe, wollte ich immer mal Yoga ausprobieren. Letztes Jahr gab es bei uns am Strand eine kostenfreie Stunde. Es gefiel mir ganz gut, habe es dann in einer Schweinehund-Sieges-Phase aus den Augen verloren. Doch Anfang des Jahres kam ich zur 30-Tage-Yoga-Challenge von Mady Morrison. Die macht das echt super – auch für solche Yoga-Anfänger wie mich. *top*

Krafttraining ist bei mir irgendwie etwas verloren gegangen. Ich habe letztes Jahr ab und zu bei einem Zirkeltraining im Park mitgemacht und hatte meistens Tage später noch was vom Muskelkater. Aber ein regelmäßiges Training wurde nicht daraus. Für Fitnessstudio kann ich mich derzeit auch noch nicht begeistern. Ende 2017 war ich einmal zum Probetraining, aber das gefiel mir dort so gar nicht. Letzte Woche war ich in einem anderen Studio, wo mein Park-Zirkeltrainer nun arbeitet und ein Workout unabhängig einer Mitgliedschaft anbietet. Es war echt super, kollidiert zeitlich aber leider mit Pound. Das Studio kannte ich noch von früher und war erstaunt, dass sich nach einem Umbau dort einiges verbessert hat. Da dort nun auch Crossfit angeboten wird, überlege ich nun, ob ich nicht doch wieder Mitglied werden sollte. Alles nicht so einfach.

Doch nun verrate ich euch meine Sportliebe: das Laufen. Das ist echt das, woran ich bisher am meisten festgehalten habe. Ich laufe nicht schnell und auch nicht sehr weit, daran arbeite ich erst jetzt, doch letztes Jahr habe ich immerhin 221 Laufkilometer gesammelt und für dieses Jahr stehen mindestens 300 km an. Und bisher sieht das auch ganz gut aus. Nachdem ich 2012 meinen ersten 5-km-Volkslauf mitgemacht habe und so gar nicht zufrieden war, habe ich mich im Oktober 2017 ganz spontan für die 6 km Distanz beim Rügenbrückenlauf angemeldet – trotz klitzekleiner Erkältung – und war für mich auch sehr erfolgreich. Denn ich lief die Distanz in unter 48 Minuten und war vor dem ersten Walker im Ziel.

 

So ein Zieleinlauf ist echt ein tolles Erlebnis. =)

 

Inzwischen trainiere ich nach dem Plan der 10-km-Challenge von Mandy von Go Girl! Run!. Mit einer OP-bedingten Sportpause habe ich heute Woche 5 erfolgreich abgeschlossen. Ich bin guter Dinge, dass ich demnächst auch die 10 km schaffe und will dies noch weiter ausbauen. Bei diesjährigen Rügenbrückenlauf möchte ich gern 2mal über die Rügenbrücke laufen – also die 12 km Distanz wagen. Weiterhin möchte ich mich auch an anderen Wettkämpfen beweisen und überlege derzeit, ob ich beim Dünenläufer die 9 km im Einzelwettkampf bestreite oder Teil einer 5×5 km Staffel sein möchte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich viel ausprobiert habe und mich auch für vieles begeistern kann, es mir aber dann doch an Zeit und Motivation fehlt um beizubleiben. Nur dem Laufsport bin ich wirklich treu geblieben.


Ja, hier sind viele Links untergebracht, aber nicht, weil ich dafür bezahlt werde, sondern weil ich die Personen/Unternehmen/Veranstaltungen toll finde und gerne unterstütze.

 

 

Permalink

Buyo, Chester & Tilia

Catcontent geht ja immer, deswegen fange ich für meinen Neustart mal mit meinen Fellnasen an. Im letzten Katzen-Beitrag berichtete ich über den Einzug des Katers Frido. Leider muss ich euch mitteilen, dass Frido nicht mehr bei uns wohnt. So optimistisch es sich noch in dem 3-Kater-Bericht las, hat es sich leider nicht entwickelt. Frido fühlte sich immer selbstsicherer und wurde sich irgendwann seiner Größe und Stärke und der damit verbundenen Überlegenheit bewusst und ließ dies vor allem Chester spüren. Frido griff ihn immer häufiger ohne Grund an, jagte ihn oder lauerte ihm vor dem Katzenklo auf. Wenn Frido hörte, dass Chester auf dem Katzenklo ist, lief er sofort hin und wartete darauf, dass er rauskommt. Chester zog sich immer mehr zurück und traute sich nicht mehr zum Klo. Er pieselte also auf Stoffbeutel, Handtücher oder was er sonst so fand. Nicht nur, dass das ziemlich stank und wir ständig nur am Waschen waren, ist dies auch kein Zustand für eine Katze. Duftstecker und was es noch so gibt, um die Katzen zu beruhigen, halfen leider auch nicht. Wir mussten dann im Oktober/November die Zusammenführung für gescheitert erklären. Wir informierten die vorherigen Besitzer und machten uns auf die Suche nach einem neuen Heim. Dies fanden wir zum Glück recht schnell und Frido durfte auf´s Dorf in einen 100 qm Bungalow mit Garten ziehen. Frido brauchte nicht sehr lange, um sich einzugewöhnen und beanspruchte schnell das ganze Haus und den Garten für sich. Wir haben regelmäßig Bilder von Frido bekommen und haben ihn auch einmal besucht. Ihm geht´s in seinem neuen Zuhause richtig gut und inzwischen hat er auch ein kleines Menschenkind als „Schwester“. 😉

Und wer ist nun Tilia?

Tilia ist eine junge Katzendame, die inzwischen seit 1,5 Jahren bei uns lebt. Nach dem Debakel mit Frido wollte ich eigentlich keine dritte Katze mehr und eigentlich war das alles irgendwie anders geplant. Aber alles der Reihe nach:

Im Juli 2016 bekam ich von einer Kommilitonin die Anfrage, ob ich für 2 Wochen die Pflege von einem Katzenkind übernehmen könnte. Eine Kollegin hat ein 6 Wochen altes Katzenkind an der Straße gefunden und würde es gerne behalten. Sie war mit dem Findling beim Tierarzt und sie ist soweit auch fit. Das Problem war, dass die Finderin 3 Tage später für 2 Wochen auf Dienstreise musste. Für 2 Wochen ist das ja kein Ding. Selbst wenn sich die 3 Fellnasen nicht verstehen, kann ich die Kleine in einem Raum extra halten. Tilia zog zu uns und bereits nach einem Tag konnte ich alle Türen auflassen – auch wenn ich aus der Wohnung gegangen bin. Buyo fand das kleine Katzenmädchen suspekt und versteckte sich anfangs häufig, doch an sich lief es echt gut. Das Katzenkind schaute sich auch einiges von den Großen ab und lernte unter anderem recht zügig das Kratzen und Klettern an den Kratzbäumen. Tilias Katzenmama kam wieder und holte ihre kleine Fellnase auch sofort bei mir ab. 2 Tage später schrieb sie mir, dass sie eine Allergie haben muss, denn sie sei nur am Jucken und bekommt nur schlecht Luft. Der Arzt empfahl ihr, die Katze sofort wegzugeben. Ich fuhr also los und holte Tilia erstmal wieder zu uns. 2-3 Stunden fauchten sich die Katzen an, doch dann war wieder alles gut, als wenn sie nie weggewesen wäre. Tilias Katzenmama kümmerte sich auch um ein geeignetes Zuhause für das Katzenkind. Eine Woche später – es mussten noch Vorbereitungen getroffen werden –  brachte ich Tilia nach Greifswald in ihr neues Heim. Sie sollte dort als Zweitkatze gehalten werden und bekam gleich einen neuen Namen. Schon einen Tag später wurde mir berichtet, dass die Katzenzusammenführung abgebrochen werden sollte. Ich war stinksauer, denn nach nur einem Tag kann man eine Katzenzusammenführung nicht für erfolgreich bzw. erfolglos abstempeln. Die ursprüngliche Katzenmama holte Tilia also ab und brachte sie wieder zu mir. Und erneut kam es anfangs zu Gefauche, aber sie lebte sich schnell wieder bei uns ein. Und ich fragte nur noch mal bei einer Interessentin nach – aber auch nur eher halbherzig, denn da stand für mich fest, dass ich Tilia nicht wieder die Strapazen eines Umzugs aussetzen will. Es klappte ja ganz gut zwischen den Dreien, warum sie dann nicht behalten? Im Mai wird Tilia bzw. Tilli 2 Jahre alt und ist inzwischen größer und einiges schwerer als die beiden Kater, weswegen wir sie auch liebevoll „die dicke Tilli“ nennen. =) Wenn ich wirklich mit ihr schimpfen muss, nenne ich sie auch „Tilia vom Olymp“, das ist in Anlehnung  an ihre ursprüngliche Katzenmama (da gibts einen Zusammenhang zu ihrem Nachnamen). :p Und was fehlt? Bilder!
*Klick auf ein Bild macht´s größer*

Tilia_BabyTilia_AquariumTiliaTiliaTilia_Weihnachtsbaumdie_dicke_TilliDie_Katzengang
Permalink

Wie geht´s weiter?

Nachdem das Feedback zur „kurzen Frage“ doch sehr positiv war und mein Blog auch nach fast 2 Jahren „Betriebsferien“ noch in einigen Feeds auftaucht, werde ich meinen Blog wieder regelmäßiger nutzen. Ich habe mir die letzte Woche schon Gedanken gemacht, in welche Richtung das hier alles gehen soll, aber so richtig steht noch nichts fest. Ich möchte die Themen Sport/Fitness/Abnehmen auf jeden Fall wieder aufgreifen. Ebenso werde ich von meinen Reisen berichten, da kann ich aus den letzten 2 Jahren noch einiges aufarbeiten. Ich werde den Blog wahrscheinlich auch nutzen, um auf die Krankheit Lipödem, von der ich leider auch betroffen bin, aufmerksam zu machen. Also eigentlich bleibt alles beim Alten: Uli´s Welt – Querbeet Wäre Untertrieben

Die ersten Schritte habe ich im Hintergrund gemacht. Ich habe hier im Backend diverse Updates vollzogen und etwas aufgeräumt. Da ich in den „Betriebsferien“ mich hier um nichts gekümmert habe (sprich keine Updates gemacht habe), hat der Spamfilter des Kommentar-Plugin nicht mehr funktioniert und ich hatte über 12.000 Kommentare, die ich nun durchgesehen und zum größten Teil gelöscht habe (Spam kam direkt in den Papierkorb). Aber es war sehr gut, dass ich dennoch alle Kommentare geprüft habe, denn hin und wieder war tatsächlich ein richtiger Kommentar dabei, worüber ich mich seeeehr gefreut habe.

Ein bisschen planlos bin ich dennoch, womit ich hier eigentlich beginne. Was interessiert euch mehr? Sport/Abnehmen? Reisen? Lipödem? Studium/Job? Privates?

Permalink

Kurze Frage

Wenn ich hier was poste, liest das überhaupt noch wer?

Ich bin grad hart am Überlegen meinen Blog nach 2 Jahren wieder zu reaktivieren! Also wer das liest, bitte ich darum, mal eben zu kommentieren. Danke!

 

Permalink

Doch lieber Ski?

Letztes Jahr im Januar haben wir während unseres 1. Winterurlaubs uns mit dem Schnee und denSchweiz Bergen angefreundet und haben neben dem Schwitzer Schlitteln auch das Snowboarden ausprobiert. An einem Tag hatten wir einen 4stündigen Anfängerkurs. Das war mir zuviel und ich bin so oft gestürzt, dass ich auch irgendwann keinen Bock mehr hatte. Soweit zu meinen Snowboard-Künsten.

Eric hatte aufgrund seines Jobs die Möglichkeit im Frühjahr in den Rocky Mountains boarden zu gehen. Er hat dort fleißig geübt und sich auch gleich mit eigenem Board, Schuhen und Helm ausgerüstet. Dementsprechend wollte er hier daheim auch boarden. Aber bei uns an der Küste gibt es nun mal keine Berge und bei 15°C Ende Dezember wurden statt der Skipisten die Bikeparks eröffnet. Die dichteste Skihalle ist immerhin „nur“ 2,5 Autostunden von uns entfernt, wo wir uns zwischen den Feiertagen aufmachten. Das Alpincenter Wittenburg ist direkt an der A24 gelegen und war somit leicht zu finden. Die Halle selbst schaut von außen schon mal lustig aus.

Alpincenter Wittenburg mit darunterliegender Kartbahn.

Wir haben jeweils 49€ für ein Allinclusive-Ticket bezahlt. Darin ist sowohl die Ausrüstung, wie Board/Skier, Schuhe und Helm mitbei. Aber auch der Lift, sowie Essen und Trinken. Für Skihose und -jacke musste ich noch mal 7€ zahlen. Einen Tag vorher haben wir nachgefragt, ob bei einem Skikurs noch ein Platz frei ist, so kam es dazu, dass ich vormittags und nachmittags jeweils 2 Stunden mit 8 anderen Anfängern vor dem Skilehrer stand. Bei konstanten -1°C ohne Wind und ohne Sonne ging es erst auf den Anfängerhügel. Hier lernten wir alle Grundlagen für die Piste. Am Nachmittag ging es mit dem Lift rauf und wir hielten uns im oberen Teil auf. Es war hier schon etwas schräger und einfach mehr Platz als auf dem Anfängergebiet. Ich war sehr stolz auf mich, dass ich zu den besseren gezählt wurde und dass ich nicht einmal gestürzt bin. Am Ende des Kurses standen wir an der Kante und durften entscheiden, ob wir die Abfahrt nehmen oder zu Fuß runterwatscheln. Ich hab es versucht, doch in jeder Kurve lag ich. Unten angekommen, habe ich überlegt, ob ich noch mal hochfahr oder es für den Tag sein lass. Mir taten aber die Beine so weh, dass ich nicht mehr konnte. Ich wartete auf Eric, wir gingen noch was Essen und sind dann heimgefahren. Das Essen dort hat Kantinencharakter, ist aber sehr lecker und genau das richtige, um den Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Gestern mal einen Wintertag eingelegt. Der Herzmann war auf dem Board und ich hatte 4 Stunden Skischule. Vorbereitungen für den nächsten Winterurlaub laufen. by MauzePow

Das Skifahren machte mir immerhin mehr Spaß als das Snowboarden in der Schweiz. Nun planen wir unseren nächsten Winterurlaub. Ende Februar geht es nach Österreich, Tschechien oder in den Harz. Wir haben uns noch nicht entschieden. Habt ihr Tipps für tolle Skigebiete – die auch für Anfänger geeignet sind?