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Die DB twittert jetzt – und das ist auch gut so!

Jetzt ganz ehrlich, ich find den neuen Twitter-Service der DB (@DB_Bahn) ganz prima. Sie reagieren recht schnell und wenn die Herrschaften dort nicht weiterhelfen können, geben sie das an den Fachbereich weiter und man erhält von dort seine Antwort. Ich habe selbst schon Fragen gestellt und zügig Antworten bekommen. Auch die Reaktion von der Weiterleitung war innerhalb weniger Stunden da. Die arbeiten schneller als jede Behörde! 😀

Das DB-Twitter-Team ist außerdem für allgemeine Fragen zu aktuellen Angeboten und Serviceleistungen da und nicht „Wann fährt denn ein Zug von A nach B?“ – dafür gibt´s die App. Auch ist deren Twitteraccount keine Abladestation für oberflächliche Kritik wie „Die Bahn ist scheiße!“, „IMMER kommt mein Zug zu spät“ und „Das Personal ist unhöflich!“ Wenn man tatsächlich konstruktive Kritik äußern möchte und auch um eine Verbesserung bemüht ist, sollte man dies vielleicht genauer machen und eventuell nach dem richtigen Ansprechpartner im DB-Konzern fragen, oder die Strecke benennen oder was weiß ich. Fragt nach, wie ihr es richtig anstellen sollt! ;p

Ich verteil jetzt erstmal ein bisschen Lob an die Deutsche Bahn AG:

Ja ich bin der Bahn gegenüber positiv eingestellt und das obwohl ich fast täglich nahezu 4 Stunden mit ihr unterwegs bin oder sollte ich sagen, gerade weil ich mit ihr so oft unterwegs bin?! 1. ist es günstiger, 2. es ist gut für die Umwelt und 3.  ist es entspannter als wenn man selber mit dem Auto fährt. Großer Nachteil ist natürlich, dass man von den festen Zeiten abhängig ist – oder Verspätungen ausgesetzt ist. Aber wenn wir doch mal ehrlich sind, ist eine Verspätung von 10 Minuten auf der Strecke Berlin-Stralsund ja wohl kein Problem, zu mal wenn man bedenkt, dass die Züge in dem jeweiligen Endbahnhof nur wenige Minuten Aufenthalt hat um gleich wieder den Rückweg anzutreten. Aber daran geilen sich die DB-Hater wieder auf. Schrecklich! Als wenn man mit dem Auto ganz genau sagen kann, wann man ankommt, und damit befördert man keine tausende Leute, wo der eine mal ein wenig länger beim Ein- und Aussteigen brauch. Ganz toll find ich auch diejenigen, die sich über die Bahn aufregen und dabei selber nur 1-2 mal im Jahr fahren – wenn überhaupt! Tzz! Die haben doch keine Ahnung. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Strecke. Zu 95 % sind meine Züge pünktlich, ich habe super nettes und freundliches Personal (vorallem Vormittags, wenn das Rügener Personal fährt), die auch inzwischen wissen, warum ich von Prora-Ost nach Greifswald fahr. Ja, ich nenne hier meine Fahrstrecke, weil ich gerne möchte, dass die DB auch mal Positives über ihre Züge, Strecken und Zugbegleiter erfährt. (Der Link zu diesem Post werde ich an die DB twittern!)

PS: Liebe Hater, wenn ihr die Bahn nicht mögt, kauft euch nen Auto oder nehmt das Rad!

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

2 Kommentare

  1. Schön zusehen das es auch Leute gibt die positiv über die DB denken. Für mich kaum vorstellbar, es vergeht für mich keine Woche wo der Zug mal nicht zuspät kommt. Daran kann ja die Bahn meist nichts ändern aber an dem nicht vorhandenen Service scheitert es. Der Informationsmangel ist echt zum kotzen und meist muss der Fahrgast zusehen wie er klar kommt.

    Einmal endete mein Zug in Schönefeld wo man realtiv schlecht weg kommt es sein denn man nimmt sich viel Zeit und fährt wieder über Berlin rein. Ein SEV gab es nicht.

    Ein anderes Mal fährt der Zug ein und als wir losfahren kommt plötzlich die Durchsage der Zug endet im nächsten Bahnhof. Hätte man das vorher angesagt hätte ich mir das warten und unnötige umherfahren sparen können.

    Außerdem hab ich es einmal erlebt das unterschiedliche Infos an den Kunden weitergegeben, die DB-App sagte mir der Zug beginnt in Karlshorst neu und hat mehrere Minuten Verspätung. Da angekommen kam dann die Durchsage der Zug fällt aus. Auf dem Weg nach Hause sah ich dann doch meinen Zug an mir vorbei fahren >.<

    Das die DB auf den Twitterzug steigt hätte schon viel früher passieren müssen. Es gibt derweil zwei Accounts die privat Infos über die S-Bahn twittern, einer hat der S-Bahn Berlin den Account schon angeboten die
    haben jedoch abgelehnt.

    Schön zusehen das die Bahn jetzt doch schnellste die Möglichkeit nutzt ihre Kunden zu informieren. Aber so ganz verstanden haben sie das nicht den die Menschen fahren auch zwischen 20 und 6 Uhr und auch am Wochenende mit dem Zug und wollen informiert werden.

    Hoffen wir das die Bahn weiter an ihrem Serviceangebot arbeitet.

    Achja die DB Navigator App auf dem iPhone möchte ich dennoch loben 😉 Hat bis jetzt gute Dienste verrichtet!

    Antworten
  2. Die Bahn hätte es wirklich schon eher machen müssen. Ich hab gelesen, dass die Vorbereitungen 8 oder 9 Monate gingen. Klar, in einem solch großen Unternehmen dauert sowas etwas länger, aber nen Dreiviertel Jahr?

    Die DB-Navigator-App ist echt super und gibt auch bessere Infos als das Personal vor Ort, sofern welches vorhanden ist.

    Die DB geht momentan von 300 Anfragen zwischen 6 und 20 Uhr aus, dies ist allerdings nur ne Testphase, wo geguckt werden muss, ob die Kapazitäten reichen oder der Service erweitert werden muss. Kann sein, dass es in nem Monat schon ganz anders aussieht!

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