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Eine Odyssee mit Rettung durch die gelben Engel

Gestern war ein ereignisreicher Tag. Eigentlich war geplant, dass wir (mein Freund, seine Cousine und ich) mal eben über 730 km nach Köln fahren, meinen Schwager vom Militärflughafen abholen und dann sofort wieder nach Hause fahren. Schließlich war mein Schwager ein halbes Jahr im Auslandseinsatz in Afghanistan und wollte schnellstmöglich nach Hause und in einem vernünftigen Bett schlafen.

Wir sind dann pünktlich mit dem neuen gebrauchten BMW 318i vom Schwager losgefahren und sind echt super durchgekommen. Kein Stau, ausreichend Pausen gemacht und ich habe meine Follower u. a. mit solchen Tweets gegrüßt:

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Schwager war schon gelandet als wir beim Militärflughafen in Köln ankamen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch sofort wieder Richtung Heimat. Lief alles super. Schwager hatte es eilig, Abendessen bei Subway geholt, aber unterwegs gegessen, auf der A20 wurde dann mit ca. 220 km/h geheizt.  Irgendwann gegen 11/halb12 ging auf einmal ein Warnlämpchen im Auto an, Radio fiel aus und dann das Auto, wir konnten noch gerade so auf einen Rastplatz rollen. Mein Freund stellte fest, dass die Batterie nicht mehr lädt und irgendwas war noch. Zum Glück hatten wir Mutti´s ADAC Gold-Karte dabei und das Auto ist auch auf sie zugelassen. Puh. Also ADAC angerufen ungefähr beschrieben wo wir sind, denn wir haben uns nicht gemerkt, wie der Rastplatz hieß. Der ADAC-Mensch kam ca. ne Stunde später und diagnostizierte dann, dass die Lichtmaschine kaputt sei. Es sprang zwar via Hilfe wieder an, aber mit der Diagnose wären wir nach kurzer Zeit wieder liegengeblieben. Eigentlich hätten wir eine Übernachtung bekommen, aber Schatz musste heute wieder früh raus, daher überredete er den ADAC-Menschen uns abzuschleppen. Er hatte aber keine Zeit, musste zum nächsten Einsatz, also wurde dann ein ADAC-Abschleppwagen aus Binz gerufen – ca. 90 km von uns entfernt, aber da wollten wir ja hin. Ich glaub wir haben 2 Stunden auf den Gelben Engel gewartet. Das Aufladen des Autos ging schnell, wir alle rein in Transporter und ab nach Hause – ich glaub es war so halb 4. Mein Schwager wurde in Bergen rausgelassen, so konnte wenigstens er sofort ins Bett. Wir sind weiter bis nach Binz, haben das Auto abgestellt, wurden von Schwiegermutti und -Tante abgeholt, sind dann nach Sellin um unser Auto zu holen und dann nach Hause. Daheim angekommen war es bereits nach 5, Schatz schlief sofort ein als er im Bett lag, ich hatte zu tun überhaupt einzuschlafen, da es schon so hell war (ich hab allerdings auch reichlich im Auto geschlafen – daher auch heute die verdammten Rückenschmerzen). Schatz hat seine zwei Wecker einfach ausgemacht und weitergeschlafen, ich hab ihn dann 6.45 Uhr geweckt, er musste kurz nach 7 los zur Arbeit. Den Arbeitstag hat er auch nur überstanden, weil er aus dem amerikanischen EPA Zapplesauce (Apfelmus mit Maltodextrin) und Stay Alert-Kaugummis (beinhalten Koffein) hatte.

Also es war wirklich eine Odyssee, wir können aber froh sein, dass es so kurz vor Zuhause passiert ist und nicht wer weiß wo. Und zum Glück hatten wir Muttis ADAC Karte dabei und wurden von den Gelben Engeln gerettet! ;p

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

1 Kommentar

  1. Hm. Bei mir haben die gelben Engel ziemlich gezickt und wollten es nicht akzeptieren, dass ich Vaters Karte habe und das Auto auf ihn zugelassen ist.. da müsse ich dass dann schon selbst zahlen.
    Allerdings war der Abschleppwagenfahrer dann viel kulanter und hat ignoriert das ich nicht mein Vater bin 😉 Schön, dass es bei euch auch so geklappt hat.

    Das einzige Mal, dass mir das Auto wirklich ausgegangen ist und ich liegen geblieben bin ist auch auf einer 250km Strecke passiert. Einen km von Zuhause entfernt 😉 Da hat mich dann Nachts mein Vater abgeschleppt, ADAC hätte viel zu lange gedauert..

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