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NEIN zum FCH

Auch wenn ich mir mit diesem Post bestimmt diverse Antisympathien meiner Bekannten hole, möchte ich mich jetzt dazu äußern, warum ich gegen die Hansa-Hilfe bin.

Der FC Hansa Rostock ist der bekannteste Fußballverein in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist nicht unbedingt durch seine herausragenden spielerischen Leistungen der letzten Jahre bekannt, sondern eher für die schlagkräftigen Fans, die gerne die dritte Halbzeit nutzen, um ihrem Verein „beizustehen“. Das führte schon einige Male zu heftigen Geldstrafen für den FCH, aber auch zu „Geisterspielen“. Dadurch verliert der Verein nicht nur die Unterstützung aus den Zuschauerrängen, sondern auch einiges an Geld, weil eben niemand rein darf. In dieser Saison zeigten einige Fans immerhin Grips und kauften „Geisterkarten“ – man kauft sich ein Ticket, obwohl keine Zuschauer erlaubt sind.

Der noch Zweitliga-Verein (der Abstieg in die Dritte Liga steht bereits fest) ist hochverschuldet, weil vor über 10 Jahren falsch bilanziert wurde und nun 4,5 Millionen Euro zurückgezahlt werden müssen. Kein leichtes Unterfangen für so einen Verein, der in den letzten Jahren mehr Auf- und Abstiege hatte wie ein Hobby-Bergsteiger. Nun stehen sie kurz vor der Insolvenz. Die finanzielle Rettung ist nur noch durch ein Beschluss der Rostocker Bürgerschaft möglich. Dieser Beschluss entscheidet „über einen Maßnahmenkatalog, der die Zukunft des Vereins sicherstellen soll. Dieser beinhaltet den teilweisen Verzicht auf eine Steuernachzahlung, die Übernahme eines vereinseigenen Sportplatzes und einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 750.000 Euro.“ (TAZ).

Ich bin mir durchaus bewusst, dass der Verein nicht nur die o. g. gewaltbereiten Fans vorzuweisen hat, schließlich hängen an dem Verein auch Arbeitsplätze und soziales Engagement. „In den Nachwuchsmannschaften von Hansa spielen Hunderte Kinder und Jugendliche, der Klub bietet an Rostocker Schulen ein Fach zur Vermittlung von Fairness und Toleranz an und setzt sich intensiv gegen Gewalt und Rassismus ein. Drei Fanbetreuer und ein sozialpädagogisches Fanprojekt arbeiten mit den jugendlichen Anhängern und Ultras.“ (TAZ). Wobei die Themen Gewalt und Rassismus ja eher im Gegensatz zu den erwachsenen „Fans“ stehen.

Nicht nur Fans, sondern auch Sympathisanten des Vereins und des Traditionsfussballs führen nun die Aktion „Ja zum FCH!“, um dem FC Hansa Rostock zu unterstützen. Sie wollen der Rostocker Bürgerschaft zeigen, dass da mehr hinter steckt, als einfach nur Zahlen (Zahlen, die sehr hohe Schulden aussagen). Auch hier bei mir auf Rügen gibt es Aktionen, wie ein Gruppenfoto auf einem Fussballfeld mit großem Banner, etc.. Das sind Fanaktionen, wie es der Verein schon seit Jahren verdient hätte und nicht durch Schlagzeilen durch irgendwelche maskierten Schlägertrupps oder durch geworfene Pyrotechnik in die gegnerischen Fanblocks – oder auch mal in den Familienblock.

Ich kann zwar nachvollziehen, warum viele den regionalen Verein unterstützen möchten, aber ich bin trotzdem dagegen! Schließlich ist der Verein für sich selber verantwortlich, die Fans hätten auch schon früher reagieren können. Momentan wird man überall dazu gedrängt bei jedem „Ja zum FCH“ mit einem „Ahuuu“ zu antworten oder es zu „liken“. Dadurch entstand eine Abneigung genau gegen diese ganze Aktion, obwohl einem der Verein vorher egal war. So in der Art kann ich das auch von mir behaupten. Hansa ist mir bisher relativ egal gewesen, aber vor allem auf Facebook wird man dauernd mit Aufrufen zu einer Hilfsaktion bombardiert, dass es schlichtweg nervt. Ich habe mich nun auch ein etwas informiert, warum die ganze Situation nun ist, wie sie ist und gerade deswegen, kann ich sagen: NEIN zum FCH!

Vor allem wenn ich sowas sehe:

Am 03.05.2012 findet ein Benefizkonzert in Helgas Stadtpalast (Am Vögenteich 19 18057 Rostock) statt. Die Bands Vietsmorgen, Crushing Caspars, Ostmaul haben bereits zugesagt. Einlass: 19:30 Uhr. Eintritt: 5€. Von den Eintrittsgeldern wird ein Werbeflugzeug finanziert, das am 09.05.2012 zwischen 14 und 16 Uhr mit der Botschaft „Bürgerschaft PRO HANSA“ über Rostock kreisen wird.

Dies ist ein Auszug der FC Hansa News vom 3. Mai 2012. Ein Benefizkonzert ist gut und schön. Aber das die Eintrittsgelder für ein Werbeflugzeug ausgegeben werden, welches umherfliegen soll, während die Bürgschaftssitzung stattfindet, ist für mich reine Geldverschwendung und das zeigt mir, dass der Verein erst mal lernen sollte, welche Ausgaben gerechtfertigt sind und welche nicht. Also NEIN zum FC Hansa Rostock.

Ich habe mir auch meine Gedanken gemacht, was der Verein denn sonst noch machen könnte. Eine Möglichkeit wäre doch, dass der Verein die erste Mannschaft schließt und dafür die recht erfolgreiche 2. Herrenmannschaft, welche nächste Saison in der Regionalliga (nur noch eine Liga unter der 1. Mannschaft (3. Liga)) spielt, mehr unterstützt, ebenso wie die Nachwuchsprojekte.  So verringert der Verein vorerst seine Kosten und kann sich nach und nach wieder steigern. Klar fehlen dann eventuell auch Eintrittsgelder, aber da können die Fans ja Flagge zeigen und auch zum Regionalligaspiel ins Stadion gehen.

Ich bin wirklich gespannt, ob die Kogge am 09. Mai 2012 untergeht oder doch noch seine Segel setzen kann.

 

PS: Ich hoffe, ich habe den Text einigermaßen sachlich gehalten und immer betont, wenn es sich um meine persönliche Meinung handelt!

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

14 Kommentare

  1. Über Hansa kann man sagen was man will, durch den sehr häufigen Trainerwechsel bekam man nicht mehr die Spiel-Routine rein, die man sich vielleicht gewünscht hätte, wenn man jetzt ganz frech wäre, würde man behaupten: „Mannschaft schliessen und zum Handball wechseln“ denn viele Fans fühlen sich da auch nicht mehr gestärkt in ihrem Glauben, das es noch mal aufwärts geht.

    Zitat: „Eine Möglichkeit wäre doch, dass der Verein die erste Mannschaft schließt und dafür die recht erfolgreiche 2. Herrenmannschaft, welche nächste Saison in der Regionalliga (nur noch eine Liga unter der 1. Mannschaft (3. Liga)) spielt, mehr unterstützt, ebenso wie die Nachwuchsprojekte.“

    Das wäre durchaus denkbar und jede Möglichkeit sollte man Ausdruck verleihen und besprechen.

    Super Artikel Uli
    Liebe Grüße aus Greifswald

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  2. Bei soviel Unwissenheit muss ich leider intervenieren: „Ich habe mir auch meine Gedanken gemacht, was der Verein denn sonst noch machen könnte. Eine Möglichkeit wäre doch, dass der Verein die erste Mannschaft schließt und dafür die recht erfolgreiche 2. Herrenmannschaft, welche nächste Saison in der Regionalliga (nur noch eine Liga unter der 1. Mannschaft (3. Liga)) spielt, mehr unterstützt, ebenso wie die Nachwuchsprojekte. So verringert der Verein vorerst seine Kosten und kann sich nach und nach wieder steigern. Klar fehlen dann eventuell auch Eintrittsgelder, aber da können die Fans ja Flagge zeigen und auch zum Regionalligaspiel ins Stadion gehen.“ … 1. die erste Mannschaft auflösen und mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga weiterspielen? Bullshit, nicht möglich, allein schon aus lizenztechnischen Gründen 2. Das so publizierte „Nein zum FCH“ würde Insolvenz und Zwangsabstieg der 1. Mannschaft in die 4 oder 5 Liga bedeuten somit kann auch keine 2. Mannschaft existieren 3. eben Genanntes würde das Zugrundegehen der Jungendabteilung und vor allem der Internate bedeuten, die zu den besten in GANZ DEUTSCHLAND gehören(!!!), das wissen nun alle u.a. seid Toni Kroos ……. achja und bei Zwangsabstieg würde man das Stadion nicht halten können, somit geht das Stadion und alle damit verbundenen laufenden Kosten auf Stadt über (dazu kommen noch die Millionen an Steuergeldern welche die Stadt dann verlieren würde), welches auf lange Sicht durchaus teurer werden könnte als das JA FÜR HANSA! … bei den Fans die zu den Spielen gehen braucht man sich nicht zu sorgen, ich und zehntausende andere Hansa-Fans würden auch noch in der Kreisklasse zu den Spielen gehen und quer durch die Republik fahren um den Verein zu unterstützen wie wir es schon seid Jahren tun, denn Leidenschaft kennt keine Liga! … aber wenn man von solchen Sachen keine Ahnung hat sollte man einfach mal die Fresse halten!!!! …. sorry will nicht ausfallend werden aber man sollte sich erst mit der Materie vertraut machen bevor man so einen Unsinn von sich gibt

    P.S. wenn dir wie du sagst „der Verein vorher total egal war“ dann halte dich doch von vornherein einfach aus der ganzen Sache raus und lass uns unser Ding durchziehen

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  3. ….achja und die Stichhaltigkeit in deiner Beweisführung ist leider etwas mangelhaft -> „Eintrittsgelder für ein Werbeflugzeug ausgegeben werden, welches umherfliegen soll, während die Bürgschaftssitzung stattfindet, ist für mich reine Geldverschwendung und das zeigt mir, dass der Verein erst mal lernen sollte, welche Ausgaben gerechtfertigt sind und welche nicht.“
    …das Konzert wurde von Fans und sympathisierenden Bands auf die Beine gestellt … der Verein FC Hansa Rostock e.V. hatte mit der Organisation nichts zu tun und entsprechend auch nicht mit der Verwendung der eingenommenen Gelder …. von der Aktion mit dem Flugzeug kann man ja halten was man will, ich finde auch man hätte das Geld sinnvoller nutzen können aber das hat nichts mit der aktuellen Finanzpolitik des Vereins zu tun

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    • Du magst durchaus Recht haben, dass es von mir schlecht recherchiert war und ich kann mir eigentlich auch kaum vorstellen, dass die Stadt Rostock sich selber ans Bein pisst und das Hilfeersuchen ablehnt. Schließlich hängen, wie ich im Artikel schon schrieb, reichlich Arbeitsplätze und soziale Institutionen dran. Mit meinem Artikel wollte ich einfach ein Zeichen setzen, dass nicht alle Leute aus MV für den FCH sind – auch wenn ich die Fanaktionen und den ganzen Aufriss wirklich schätze, nur kam das jetzt so geballt, dass es einem – auf deutsch gesagt – auf’n Sack ging.
      Hansa wirtschaftet seit 2 Jahren wieder mit deutlich schwarzen Zahlen, schon allein, dass sollte der Bürgerschaft ein Hinweis geben, dass Hansa will! Ich danke dir für deinen Kommentar, auch wenn ihr Fussball-Fans immer gleich so emotional reagiert! :p

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  4. Nico, lebe weiter in einer Traumwelt in der große Talente die entscheidenen Fähigkeiten auf der Kogge gelernt haben.

    Auch würde ich gerne den Passus lesen, der besagt dass eine Mannschaft sich nicht 2 Ligen tiefer anmelden kann und dieses neue Team aus eigenen Reihen der 2. Herren stellen kann. Da muss ja Mannheim nen großen LIZENZFEHLER begangen haben vor ein paar Jahren““!!!!

    Dass einer Stadt Einnahmen flöten gehen und ein Stadion mit Miete oder in anderer Form kaum ohne immense Zuschüsse zu halten ist sollte klar sein….
    Aber deswegen kommen ja auch Zehntausende bis zur Kreisklasse ins Stadion…( Zur Erinnerung: 15.500 am 3.SPielteg gegen VFL BOCHUM, ein Verein mit aktiver Szene und zu diesem Zeitpunkt ein Kandidat für die TOP 5)

    Ich bin froh in der Mutterstadt das deutschen FUssballs zu Leben und dank des VFL Lübecks in einer grandiosen AUfbruchstimmung seit 3 Jahren zu sein.

    Deine Aussage einem Mädel gegenüber, obwohl man anscheindend selbst kaum Ahnung hat, sind erschreckend schwach und leicht zu widerlegen. Darum bleibt die Aussage:

    KOGGE – AUF NIMMER WIEDERSEHEN

    Bevor Vergleiche gezogen werden, lass Dir alles durch den Kopf gehen und differenziere wo man Dir /Euch helfen kann 😉

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    • Vielen Dank für deine Rückendeckung! :p
      Ich zeige jetzt, dass ich tatsächlich keine Ahnung habe, denn was hat der VfL Lübeck mit Fußballstadt zu tun und du kommst doch aus Braunschweig? Das verwirrt mich!^^

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      • Der VFL Lübeck hat Eintracht Braunschweig vor 4 Jahren quasi vor der Bedeutungslosigkeit gerettet. Es ging um die Qualifikation für die damals neu eingeführte 3. Liga. Braunschweig gewann damals zu Hause gegen BVB Amateure, hätte aber nicht gereicht wenn der VfL Lübeck damals nicht gegen einen Konkurenten gewonnen hätte. Und seit diesem Tag gab es hier eine Aufbruchstimmung, aus der Versenkung nun zum besten Aufsteiger in der 2. Liga!
        Aber das hat Nico K. aber auch nicht ganz hinbekommen, wobei man als Fussballfan eigentlich wissen sollte, das BRAUNSCHWEIG die MUTTERSTADT des deutschen Fussballs ist. Kein leeres Geschwafel, sondern eine Tatsache. Gab dazu auch im letzten Jahr nen Kino FIlm: Der ganz große Traum Inhalt: Der Lehrer Konrad Koch führt 1874 das erste Fussballspiel auf deutschem Boden in Braunschweig aus und bringt die Regeln des Spiels aus England in deutsch auf Papier!

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  5. sehr sachlich und gut recheriert! Danke für die Fakten, ich kannte sie noch nicht. Im Grunde genommen sehe ich es genauso wie du, die Hauptschuld in meinen Augen liegt bei falscher Geldausgabe und den „tollen“ Ultras! 1.+2. Mannschaft zusammenschließen und unten langsam wieder anfangen scheint mir ebenfalls das sinnvollste.. fraglich bleibt, wie die Hansestadt entscheidet!

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    • Ich bin auch gespannt. In ner Stunde sollte es ja soweit sein. Ich denke aber, dass die Mehrheit der Rostocker Bürgerschaft mit „Ja“ stimmen wird!

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  6. Ich sag nur ja zum 1.FC Binz. 😀 Hatte immer ´ne relativ neutrale Haltung zu dem Verein. Diese Fan Aktionen und DIskussionen gehen mir aber auf den Zeiger und sobald man nicht gleich deren Meinung teilt wirds teils echt nervig. Der Fans wegen: Nein zum FCH. Und ein Schiff dessen Kiel im Arsch ist kann man nicht mehr retten. Fragt mal nen Schiffbauer. 😀

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  7. @Metty: Ich habe nie gesagt, dass es nicht möglich ist 2 Ligen tiefer wieder neu anzufangen. Ich habe mich lediglich zu dem Vorschlage geäußert mit der „Zweiten“ in der Regionalliga weiter zu spielen. Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass das nicht so einfach ist wie von Uli oben beschrieben. Dazu müsste die Zweite aufsteigen können bzw. die Mannschaften entsprechend zusammengelegt werden. Jedoch wird es nicht möglich sein im Falle der Insolvenz die LIZENZ für die Regionalliga zu erhalten. Ich kenne mich nun nicht im Detail mit der Club-Geschichte von Mannheim aus aber was auch immer die Jungs dort anstellen machen sie richtig. Die rappeln sich immer wieder auf, obwohl sicherlich auch die ein oder andere Finanzspritze von Didi Hopp dabei geholfen hat.

    Ich finde es einfach nur schade, das hier keine objektiven Gründe für dieses publizierte „Nein zum FCH“ genannt werden. Niemand hier mahnt, dass „der Verein untragbar werden könnte“ oder „zum Fass ohne Boden“ oder so. Nur Trotz-Reaktionen von Leuten die von Facebook-Einträgen oder Ähnlichem genervt sind und denen der Verein vorher sowieso egal war. Fegt dann doch einfach vor eurer eigenen Tür. Lübeck war mir, als Kind des Nordens, immer sympatisch und das wird auch nach solchen Aussagen so bleiben aber geht lieber in euer Stadion und schreit den VfL nach vorne, damit euch nicht das selbe Schicksal ereilt wie uns und damit die sog. „Mutterstadt“ es vielleicht auch mal ins deutsche Oberhaus schafft (was soweit ich weiß noch nie der Fall war)

    Zum Abschluss noch ein Auszug aus der Berliner TAZ:

    „Die existenzielle Bedrohung des Vereins ist Folge eines Urteils des Bundesfinanzhofes. 4,5 Millionen Euro muss Hansa für bilanzielle Verfehlungen der Jahre 1999 bis 2001 nachzahlen. Geld, das der Verein aus der strukturschwachen Region nicht aufbringen kann, auch wenn seit zwei Jahren endlich wieder solide gewirtschaftet wird.

    Trotz des Abstiegs wird Hansa im laufenden Geschäftsjahr einen Gewinn von 200.000 Euro erzielen. Eine Ablehnung der Unterstützung würde diese Bemühungen zunichte machen und den Verein und seine Anhänger für Fehler der Vergangenheit bestrafen.
    Während andere Vereine bei ihren Stadienneubauten große öffentliche Unterstützung erhielten, hat sich der letzte Meister der DDR, der eine Dekade die Fahne des Ostens im bundesdeutschen Fußball-Oberhaus hoch hielt, alles selbst erarbeitet. Stadion, Trainingsplätze und das Nachwuchsinternat sind erstligatauglich, ohne dass die Stadt Rostock dafür tief in die Tasche hätte greifen müssen.
    Dort freute man sich hingegen über die vielen Besucher, die der Klub in die Stadt lockte, stattliche Steuerzahlungen und mehrere hundert Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt vom Verein abhängen. Nun ergibt sich für die Stadt die Möglichkeit, dem Verein, der zugleich Rostocks wohl bekannteste Marke ist, etwas zurückzugeben.“

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      • das die Zweite erster Platz der Regionaliga ist und aufsteigen könnte ist mir bewusst aber nicht wenn der FC Hansa Rostock insolvent wird, for Christ’s sake da man, dann die Lizenz für die Regionaliga nicht erhalten würde … und nur weil es Hansa Rostock II heißt ist es immer noch ein Teil des FC Hansa Rostock e.V. … verdammte Axt ist das so schwer zu verstehen?
        is ja nun auch egal, das JA steht fest und damit ist hier und jetzt Ende der Diskussion.Punkt!

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  8. Hallo, eine sehr interesannte Diskussion. Wir werden sehen, wie der FC Hansa mit seiner neuen Chance umgeht und in Zukunft mit Hilfe seiner Fans hoffentlich keine roten Zahlen mehr schreibt!

    Viele Grüße Leyla

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