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Klare Ansage zum Thema Werbung auf dem Blog

Weil sich teilweise darüber beschwert wurde, dass ich nur noch Werbeposts poste, möchte ich einfach ein paar klärende Worte hier unter’s Volk bringen. Obwohl ich nicht genau weiß, ob nur Facebook und Twitter gemeint waren oder ob mein Blog damit kritisiert wurde, ist ja auch egal, denn ja, ich verdiene mit meinem Blog und den Social Networks Geld. Ich führe damit sogar offiziell ein Gewerbe, in meinem Impressum findet ihr nebst meiner Adresse auch meine Umsatzsteuer-ID. Warum auch nicht? Schließlich muss ich auch irgendwie mit dem Arsch an die Wand kommen. Ich bekomme 358€ Bafög. Das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Also muss ich mir was dazu verdienen, um mein Studium zu finanzieren. Ich bin seit Januar selbstständig mit der Vermittlung, Verwaltung und Vermietung von Ferienwohnung, Bürotätigkeiten und eben mit dem Schreiben von Artikeln.

Jetzt nach 2 Jahren bloggen, werde ich von Marketing-Firmen angeschrieben und gefragt, ob ich einen Artikel schreibe, der eine gewisse Anzahl an Wörtern haben muss und eine URL mit einem bestimmten Keyword verlinkt wird. Und wenn ich damit 50-120€ verdienen kann, mache ich es, sofern es passt. Klar, hab ich auch schon Anfragen abgelehnt, weil man mir zum Beispiel einen 5€ Gutschein angeboten hat oder es thematisch absolut nicht passte. Bloggen ist zwar mein Hobby, aber wenn jemand von mir einen Artikel geschrieben haben möchte, ist es auch Arbeit, die ich angemessen bezahlt haben möchte. Journalisten von Printmedien lassen sich garantiert auch nicht mit einem 5€ Gutschein abspeisen. Ich denke, bei vielen ist noch nicht angekommen, dass das Bloggen eine journalistische Arbeit ist. Die meisten Artikel, die Werbung enthalten, sind auch unter der Kategorie Werbung sortiert.

Und klar nutze ich auf Facebook und Twitter auch Affiliate-Dienste. Ganz weit vorne sind da Shareifyoulike und Amazon. Beim ersten Dienst bekomme ich entweder einmal 0,50 bis 1,00€, wenn ich es auf Facebook oder Twitter teile. Wenn ich das Video dann in einen Artikel einbinde, werde ich nach Klick bezahlt. Wenn ich einen Amazon-Link teile, handelt es sich um einen Amazon PartnerNet Affiliatelink, d. h. wenn jemand über diesen Link auf Amazon geht und etwas kauft, bekomme ich Prozente.

Ich finde an all dem nichts Verwerfliches. Wer mich dafür verurteilt, dass ich mir meinen Lebensunterhalt verdiene, um mein Studium zu finanzieren, kann mich ja entfolgen, entfreunden oder einfach dieses Blog ignorieren. Aber jetzt wisst ihr es ganz offiziell: MauzePow.de enthält gekaufte Werbung.

Ich habe eben in meinem Reader entdeckt, dass die Ricarda von Blogblume einen ähnlichen Artikel verfasst hat. Den möchte ich hier durchaus verlinken und möchte auch noch darauf hinweisen, dass die gekaufte Werbung hier im Blog nicht auch gleich eine gekaufte Meinung mit sich zieht. Ich habe und werde nicht irgendwas schön reden, was nicht schön ist.

 

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

6 Kommentare

  1. Shareifyoulike sehe ich persönlich sehr kritisch, da hier nicht klar gekennzeichnet ist, dass es sich um Werbung handelt. Vor allem bei den Tweets. Das dürfte in Deutschland eigentlich grenzwertig sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schleichwerbung#Rechtslage

    Ich fand es bei dir die letzten Tage schon recht auffällig weil es sehr konzentriert kam und das ist dann wenn sonst nur privater Kram kommt irritierend.

    Antworten
    • Ok. Konzentriert kommt es von Shareifyoulike, weil ich da eher unregelmäßig reinschau und dann sehe, dass es 2 neue Kampagnen gibt und diese dann veröffentliche, das sind das aber 2 bis maximal 3 Links! Was auf Twitter oder Facebook nicht unbedingt stören sollte. Aber ok, die kann man ja auch zeitversetzt teilen.

      Ist es denn ok, wenn man zum Beispiel den Hashtag „Werbung“ nutzen würde bzw. es auf Facebook so kommentieren würde?

      Und reicht es, wenn unter einem Artikel „Sponsored Post“ oder ähnliches geschrieben steht, wenn man für einen Link bezahlt wird?

      Antworten
  2. Was Ricarda sagt.

    Zu deinen Fragen:

    Bei den Tweets fürde ich wie du schon sagst ein Hashtag nehmen #Spon z.b. das haben eh schon viele im Filter drin von der letzten Twitter-Pay-Link-Schleuder.

    Bei Blogposts: Kurzer Disclaimer am Ende reicht völlig „Dieser Blogpost wurde von XYZ gesponsert“

    Antworten
  3. Also ich finde es absolut legitim wenn sich jemand mit Beiträgen etwas dazu verdient.
    Würde doch jeder nehmen aber nicht jeder kann eben gut schreiben.
    Von daher nur weiter so…

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