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Weltnichtrauchertag

Heute am 31.05.2012 ist Weltnichtrauchertag. Jedes Jahr wechselt die Weltgesundheitsorganisation das Motto unter dem der Tag stehen soll. Der Nichtraucher-Initiave Deutschland e. V. ist für die Umsetzung hier in Deutschland verantwortlich. Dieses Jahr lautet das Motto: „Lass dich nicht einwickeln!“ und „richtet sich an die Bevölkerung – vor allem an junge Menschen. Die zentrale Botschaft lautet: Lass Dich nicht von den Versprechungen der Tabakindustrie verführen, denn Rauchen ist kein Symbol für Freiheit und Genuss, sondern macht abhängig und krank. Das Aktionsbündnis Nichtrauchen will deshalb zum diesjährigen WNRT darauf aufmerksam machen, dass vom Rauchen letztlich nur die Tabakindustrie profitiert.“ (bvpg)

Warum greife ich jetzt dieses Thema auf? Ich bin „erst“ oder „schon“ seit 3,5 Jahren Nichtraucherin. Vorher rauchte ich ca. eine Schachtel am Tag…also ca. 17 Zigaretten. Das ist schon echt viel. Laut einem Online Nichtraucher-Rechner habe ich ca. 5.000€ gespart. Mein Konto sagt zwar was anderes, aber es ist ja nicht nur das Geld, welches man spart, vor allem ist es die Gesundheit, die man dadurch verbessert. Ich merke es vor allem beim Treppensteigen. Klar puste ich jetzt immer noch, wenn ich bei uns in den 5. Stock gehe, aber vorher wäre ich kaum so weit gekommen. Ich bilde mir auch ein, dass sich mein Geschmacks- und Geruchssinn verbessert hat. Wenn ich jetzt Zigarettenqualm rieche, find ich es verdammt eklig, noch schlimmer sind Leute, die gerade geraucht haben. Beim Geruch von kaltem Rauch wird mir teilweise übel. Ich gehe mit Rauchern viel härter ins Gericht als zum Beispiel mein Freund, der nie geraucht hat. Davon hört man ja öfter, dass ehemalige Raucher die schlimmste Nichtraucher überhaupt sind. Das ist mir egal, denn ich weiß, dass es mir ohne dem Nikotin und Teer viel besser geht. Daher stehe ich hinter jedem, der das Rauchen aufgegeben hat bzw. es aufgeben möchte. Ich denke, es ist vor allem eine Kopfsache. Im Kopf muss sich der Schalter umlegen, damit man weiß, wofür man das Rauchen aufgibt. man sollte es nicht als Strafe sehen, sondern als einen Schritt in ein besseres Leben. Seht nicht den Verzicht auf ein abhängig machendes Lustmittel, sondern denkt daran, wie es euch besser gehen wird, wenn ihr es hinter euch lassen könnt.

Vor allem, liebe Raucher, denkt auch an die Kinder. Wenn ich Mütter sehe, die rauchenderweise den Kinderwagen vor sich herschieben oder während der Schwangerschaft ihrem ungeborenen Kind die Suchtmittel direkt überträgt, könnt ich nur brechen. Diese kleinen hilflosen Wesen können sich dagegen leider noch nicht wehren. Nehmt also Rücksicht, nicht nur auf eure, sondern auch auf die Gesundheit anderer.

 

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

1 Kommentar

  1. Hallo Uli,

    Glückwunsch zu diesen dreieinhalb Jahren des Nichtrauchens. Ich bin mein ganzes bisheriges Leben Nichtraucher gewesen und das wird auch so bleiben.

    Gut finde ich, dass der Nichtraucherschutz verbessert wird und in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden darf, genauso wie an den meisten Arbeitsplätzen.

    Wenn die Raucher dann rumjammern, mache ich ihnen klar, dass das Nichtrauchen der Normalzustand ist und nicht das Rauchen. Als Raucher schade ich mir selbst, aber auch meiner Umgebung. Und die kann sich meistens nicht dagegen wehren.

    Liebe Grüße

    Stefan

    Antworten

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