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Ich mag nimmer!

Oh man, das waren ein paar Tage. Letzte Woche war eh von Kisten packen geprägt, meinen Freitag könnt ihr bei meinem PmdD-Beitrag nachverfolgen und Samstag ging es dann in die Endphase, konnten dann aber schon einiges in den Transporter packen, den wir seit Samstag Abend hatten. Unter anderem schleppte ich mit meinem Freund die Wohnzimmerschränke runter. Achja….übrigens, wir wohnten im 5. Stock. Ich hatte Abends keinen Bock mehr. Naja Sonntag dann um 8 aufgestanden, weiter Zeug zusammengeräumt und Kisten in den Transporter gepackt. Gegen 10 kam eine Freundin zur Hilfe, die den Abend zuvor schon geholfen hat. Danke Kaddi! :* Gegen 11 kamen dann der Fahrer für den Transporter und seine Schwester, ebenfalls eine Freundin von uns, zur Hilfe. Auch vielen Dank an Christian und Kathleen! :* Ein zusammengewürfelter Hausstand von 2 Personen und einer Katze aus einer 2-Raum/Zimmerwohnung nahm nun einen 7,5t LKW und 2 Kombis ein. Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Weg in das ca. 50 km entfernte Stralsund. Dort erwartete uns unserer neuer Wohntraum. Dieser Wohntraum liegt allerdings wieder im 5. Stock. Und 5. Stock Altbau ist wie 6. oder 7. Stock Platte, weil die Deckenhöhen hier ja ganze andere Dimensionen haben. Nun gut…die Lauferei und Schlepperei begann von vorne, aber diesmal hatten wir einiges mehr an Hilfe. Zu uns 5 kamen noch mein Papi, meine beiden Brüder und dann noch 3 Freunde hinzu. Ich danke euch wirklich sehr für die Hilfe. Durch die Anzahl an starken Helfern war der LKW in 1,5 Stunden leergeräumt. Und die Wohnung dafür vollgeräumt!^^ Schlafzimmer war am wichtigsten, daher baute mein Papi dies zuerst auf. Der Rest kommt alles nach und nach. Einige Helfer sind dann sofort los, dabei wollt ich doch Pizza für alle bestellen. Pizza bestellten wir auch, aber eben nicht so viele. Es war irgendwie doch sehr gemütlich zwischen all den Kartons mit Familie und Freunden Pizza zu essen. Gegen 6/halb7 waren dann alle weg und wir machten uns auf den Weg nach Prora, um die Katze und noch ein bisschen Kleinzeug wie Lampen nachzuholen. Das Deutschland-Spiel fiel für uns flach, weil wir da noch unterwegs waren und wir noch keinen TV-Anschluss in der neuen Wohnung haben. Aber egal. Wir haben noch ein bisschen umhergeräumt und sind dann auch irgendwann tot ins Bett gefallen.

Gestern mussten wir noch mal nach Prora um wirklich den allerletzten Rest rauszuholen und die Wohnung für die Übergabe zu putzen. Daher klingelte schon gegen 8 der Wecker. Wir stellten aber morgens schon fest, dass der Kühlschrank in der Einbauküche nicht funktionierte. Also wurde der Verwalter angerufen und wir holten dann noch meinen alten Kühlschrank aus Hamburger Zeiten von meinen Eltern, damit wir übergangsweise unsere Lebensmittel kühlen konnten. allerdings konnten wir schon Aufschnitt und Butter wegschmeißen, bei den Temperaturen wurden diese leider schlecht! -.-

In Prora zog sich das putzen dann ca. 5 Stunden mit Küchenschränke ab- und auswischen (die übernimmt der Nachmieter), Bad schrubben, Fenster putzen und alles durchwischen. Wir waren ziemlich kaputt von den letzten Tagen, dementsprechend waren wir lustlos und langsam. Außerdem bekam ich Kopfschmerzen – entweder vom Putzmittel oder vom Wetter. Irgendwann geschafft, ging es wieder zurück nach Stralsund. Ich mit dem vollgepackten Kombi von Oma, Eric mit Motorrad. Wir führen direkt in ein starkes Regen-Hagel-Sturm-Gebiet. Eric konnte sich bei einer Tankstelle unterstellen, ich bin durchgefahren, konnte aber teilweise bei 30-40 km/h nichts mehr sehen, so stark hat es geregnet. Wahnsinn, ich wollte eigentlich irgendwo anhalten, weil ich Angst hatte irgendwo gegen zu fahren oder von der Straße abzukommen, aber ich hab nichts gesehen, wo ich das hätte machen können. So heftig hab ich Regen noch nicht erlebt. Auf jeden Fall nicht, als ich mit dem Auto unterwegs war. Aber ich bin gut zu Hause angekommen, musste allerdings in Stralsund einen Umweg fahren und konnte so immerhin gleich beim Lidl eine neue Duschbrause kaufen.^^ Im neuen Zuhause haben wir den Abend damit verbracht, dass Schatz das Auto nach und nach ausgeräumt hat und ich hab die Einbauküche ausgewischt und angefangen die Kartons mit Küchenutensilien zu leeren. Alles gar nicht so leicht, wenn man alles wieder neu sortieren muss. :p Außerdem wurden die Kopfschmerzen auch richtig doll, sodass ich mich nicht bewegen mochte. Gnarf….ich hasse sowas, vor allem wenn man absolut keine Ahnung hat, wo denn die Schmerztabletten geblieben sind! Aber Schlafen war kein Problem, so kaputt wie wir waren. Allerdings klingelte mein Wecker heute schon kurz nach 5, da um 7:30 Uhr die Wohnungsübergabe stattfindet und ich mit dem Zug fahren musste, damit ich wiederum unser Auto mit nach Stralsund nehmen kann. Danach wird es ebenfalls wieder stressig, weil zwischen 10 und 12 die Handwerker wegen dem defekten Kühlschrank kommen und ich aber 13 Uhr nach Greifswald zur Uni muss. Danach gehts dann wieder auf die Insel Oma besuchen, den Kombi dort lassen, kurz zu Schwiegereltern und dann nach Hause. So ein Umzug ist echt stressig. Hoffentlich müssen wir nächsten Jahr nicht wieder umziehen. Nächstes Jahr bin ich mit dem Bachelor fertig, wer weiß, wo es mich dann hintreibt!?

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

2 Kommentare

  1. Oh je, da habt ihr ja echt was geschafft muss ich sagen!
    Sei froh das du das schlimmste hinter dir hast!

    Ich wünsche euch viel Spaß in der neuen Wohnung!

    Antworten
    • Da bin ich auf jeden Fall froh. Jetzt kommen nach und nach die Kisten. Ein paar Möbel müssen wir aber noch kaufen, damit es richtig schön und gemütlich wird. Aber schon mal vielen Dank! 😀

      Antworten

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