Artikelformat

Gewohnheit: Wie spät ist das?

Eine ganz schreckliche Angewohnheit von mir ist, dass wenn ich nach der Uhrzeit frage, folgenden Satz sage:

Wie spät ist das?

Es klingt nicht nur furchtbar, nein es ist grammatisch auch noch falsch. Es müsste heißen, „Wie spät ist es?“. Inzwischen konnte ich es schon stark eindämmen, weil es mir selbst irgendwann auf den Zeiger ging. (Tolle Metapher, wenn man über die Uhrzeit spricht^^). Aber wenn ich schnell spreche oder einfach nicht überlege, dann rede ich manchmal wirres Zeug, wie eben auch „Wie spät ist das?“.

Eigentlich sollte mir das ja nicht passieren, schließlich habe ich meist mein Handy bei mir und könnte so selbst die Uhrzeit ablesen, aber meistens frage ich dieses daheim, wenn das Handy gerade nicht greifbar ist (nicht greifbar heißt hier, dass es sich außerhalb meiner Armlänge befindet). Dem könnte ich mit einer Armbanduhr abhelfen, aber ich habe schon seit Jahren keine Armbanduhr mehr getragen. Die letzte, die ich hatte, war ein ganz schickes Teil von Fossil, die ich damals von meinem damaligen Freund geschenkt bekommen habe. Allerdings habe ich sie kurz nach der Trennung 2006 verloren. Schade.

Laut einer Forsa-Studie  (im Auftrag der Goldschmiede Zeitung) gehöre ich als Uhrenlose allerdings zu einer Minderheit. Hätte ich nicht gedacht, ich sehe doch kaum noch welche mit einer Armbanduhr. Nur 16% tragen keinen Zeitzeiger am Handgelenk. Je jünger die befragten Personen, umso weniger Uhrenträger gibt es. Ich denke, dass lässt sich an der Generation Smartphone erklären. Heutzutage hat doch jeder sein Handy dabei, stets und ständig schaut man drauf, checkt dies und surft dort. Die älteren Generationen haben zwar auch meist schon ein Handy, benutzen es aber meist nur im Notfall, um die Enkel anzurufen, sich ein Taxi zu bestellen, aber nicht als alltägliches Accessoires.

###Edit###

Mein lieber Bruder machte mich darauf aufmerksam, dass die Graphik keine Legende besitzt. Da hat er Recht. Leider bietet die Quelle hierzu auch keine, doch ich vermag es so zu erklären, dass hier eine typische Geschlechter-Trennung stattfindet: rosa für die Frauen und blau für die Männer. Die satten Balken stehen hier für ja, die gräulichen für nein.

###Edit Ende###

Während ich an meiner grammatischen Frageweise arbeite, könnt ihr mir ja berichten, ob ihre selbst noch eine Uhr tragt oder wurde dieses Accessoire von eurem Handy bereits völlig abgelöst?

 

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

3 Kommentare

  1. Ich war lange auch der Meinung, dass eine Armbanduhr längst überholt ist, dennoch habe ich mir eine gekauft (und trage sie auch), weil es ein schönes Accessoire ist und man nicht permanent auf sein Smartphone schauen muss.

    Antworten
    • Ich habe vor allem in Prüfungen immer das Bedürfnis nach einer Armbanduhr. Oft gibt es keine Uhren in den Hörsälen, da wäre ne Uhr von Vorteil. Handys sind da ja tabu!^^
      Und als Accessoire sieht es oft sehr schick aus! =)

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


CommentLuv badge
This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg

You can add images to your comment by clicking here.