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Die Leiden der jungen Uli #2 – Krankengymnastik

Ich muss euch mal auf den neuesten Stand meiner Knie-Leidensgeschichte bringen. Beim letzten Arzt-Besuch verschrieb der Arzt mir noch Krankengymnastik, da ich anfangs keine Termine vereinbaren konnte, weil sich mein Stundenplan dauernd änderte (typischer Semesterbeginn), verschob ich erstmal den Weg zur Physiotherapie.

Als mein Uni-Fahrrad letztens kaputt war, musste ich in Greifswald alle Wege zu Fuß absolvieren. Je länger ich lief, umso schlimmer wurde der Schmerz. Abends lag ich auf dem Sofa und mein Knie schmerzte auch im Ruhestand. Ich wusste nicht mehr, wie ich mein Bein noch halten sollte und jede Bewegung tat weh. Also stiefelte ich nächsten Tag wieder zum Orthopäden. Dort wurde ich von den Schwestern wieder weggeschickt, ich solle erstmal die Krankengymnastik ausprobieren. WTF!? Ich bin als Schmerzpatientin da aufgekreuzt und wurde einfach so weggeschickt ohne den Arzt zu sehen. Das fand ich ziemlich frech und bin dann wütend von dannen gezogen. Daheim hab ich mir mein Rezept geschnappt und bin zur Physiotherapie. Natürlich gab es den ersten Termin erst 1,5 Wochen später. -.- Ich muss ehrlich sagen, dass wenn ich nicht soviel per Pedes unterwegs bin, geht es auch mit dem Knie. Kurze Strecken sind kein Problem, ebenso wie das Radeln.

Diese Woche hatte ich nun meine ersten 2 Sitzungen bei der Physiotherapie. Beim ersten Mal machte die junge Dame so eine Übung, damit der Muskel um den Meniskus sich vom Gewebe ablöst, da diese verklebt sein können. Ich hätte schreien können. Gewimmert habe ich und mir stießen die Tränen in die Augen, so sehr schmerzte es. Beim zweiten Termin habe ich genug gejammert, dass sie diese Behandlung erst nächste Woche wieder macht. Puh, noch mal Glück gehabt. Die blauen Flecken und die Berührungsempfindlichkeit sind Beweis genug, dass das meinem Körper nicht gefiel.

Bei meiner Krankengymnastik geht es ja vor allem darum, die Muskeln um den Meniskus herum zu stärken und damit die Stabilität des Knies wieder zu gewährleisten. Sie zeigte mir mehrere Übungen, die ich mehrmals in der Woche – ich glaub am besten täglich – daheim machen soll. Wenn dies alles so verläuft und der Meniskus nicht mehr so beansprucht wird, weil alles drumherum stützend wirkt, kann sich dieser auch von alleine wieder reparieren und ich muss nicht operiert werden. Allerdings meinte die Physiotherapeutin auch, dass ein Meniskusriss in 5-6 Wochen wieder zusammenwachsen kann. Ähm, ich hab seit Juni die Beschwerden! O_o

Ich warte jetzt mal ab und lasse alles auf mich zukommen.

 

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

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