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Urlaub im Urlaub

Mein Herzmann ist seit Montag wieder in die weite Welt hinaus, doch während seines 3,5wöchigen Sommerurlaubs in der Heimat sind wir der tourireichen Ostseeküste entschwunden und haben uns auf das nahgelegenste Gebirge aufgemacht: den Harz! Wir machten uns mit unserem Citroen C1 und unseren Fahrrädern auf dem Fahrradträger für 3 Nächte auf nach Braunlage, wobei das direkte Ziel der Bikepark dort war.

Aktivitäten

Nach der Anreise radelten wir etwas durch den Ort, um zu schauen, wo wie was zu finden ist. Doch während Eric dann 2 volle Tage im Bikepark verbrachte und immer mit der Wurmbergseilbahn den Berg hinauf fuhr und mit seinem Canyon die verschiedenen Trails runterfuhr, war ich alleine unterwegs.

SchildAn Tag 1 war ich radeln. Auf einer Wanderkarte hatte ich mir ein paar Ziele rausgesucht, was ich mir anschauen wollte. Kurz hinter unserem Hotel kam ich auch schon in den Nationalpark Harz, der übrigens hervorragend beschildert ist. An jeder Kreuzung gab es Hinweisschilder, wohin es geht und wie weit es ist. Ich wollte zum Naturmythenpfad, der direkt am Silberteich gelegen ist. Es ist eine wirklich schöne Strecke, nicht als Radfahrer, sondern für Wanderer, aber bei dem Naturmythenpfad habe ich ein bisschen die Erklärungen zu den Sagen vermisst. SilberteichDer Silberteich war spiegelglatt und bot somit ein tolles Motiv für die Kamera. Es ging weiter zur Wildtierbeobachtungsstation. Was ein Reinfall. Ja, es ist wirklich schön angelegt, ein Unterstand, wo man sich tribünenmäßig in verschiedenen Reihen setzen kann und auch informative Fakten zu verschiedenen Wildtieren, wie Rehe, Füchse, Wasseramsel und Wildkatze. Saß man nun in der Wildtierbeobachtungsstation sah man auf einen gerodeten Hang. WildtierbeobachtungsstationAso nicht sehr spektakulär. Da ich meine Strecke auf einer Wanderkarte ausgeschaut habe, kam ich teils aufgrund der Steigung nicht mit dem Bike voran und musste schieben. An sich war eh wenig auf den Wegen los. Ich war die einzige Radlerin und Wanderer hab ich nur auf dem Hauptweg zur Wildtierbeobachtungsstation gesehen. So ganz allein durch einen Wald zu fahren, kann wirklich ganz toll sein. So konnte ich auch kurz einen Rotfuchs sehen, der dann aber ganz schnell verschwand.

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KurparkAm zweiten Tag schlenderte ich durch Braunlage und fand unter anderem den sehr schön angelegten Kurpark. Zum Mittagessen fing ich Eric am Fuße der Seilbahn ab und fuhr mit ihm gemeinsam hinauf. Vom Wurmberg (471m Höhe) hat man einen sehr schönen Blick über Braunlage und auf der anderen Seite schaut man zum Brocken. Wir hatten Glück, er war zu sehen, aber ruckzuck zog Nebel auf und auch die Spitze des Wurmbergs verhüllte sich. Während Eric mit anderen Bikern weiter „spielen“ ging, wollte ich zu Fuß den Berg hinunter. Unten hatte ich mir eine Strecke ausgeguckt, Brockendoch oben bzw. im Wald selbst war so gut wie nichts ausgeschildert. Dies ist auch für die Bikestrecken zu bemängeln. Mich störte auch, dass der Wanderweg ein recht breiter Schotterweg war. Ich mag es lieber, wenn man einen schmalen Pfad im Wald hat. Man kann sich am Fuße des Berges auch Monsterroller leihen und damit den Berg hinunter fahren. Diese Roller haben Schubkarrengroße Räder und Scheibenbremsen. Sieht ganz witzig aus, hab ich aber nicht mehr getestet. Das mache ich dann beim nächsten Mal. =)

Vielleicht schreibt Eric auch noch einen eigenen Bericht über seine Erfahrungen im Bikepark. =)

WasserfallAm Abreisetag wollten wir eigentlich auf den Brocken, aber das zog sich dann doch zu sehr, weil wir noch mal zum Bikepark waren, damit Eric seine Fahrkarte an andere Biker abgeben konnte. Es wäre zu spät geworden, daher heben wir uns das für das nächste Mal auf. Dann wollten wir eigentlich noch Tropfsteinhöhlen besichtigen, aber das war dort so voll, daher haben wir die Parkplatzsuche abgebrochen. Auf dem Heimweg haben wir uns dann nur noch einen Wasserfall angeschaut.

Unterkunft

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Eric buchte das 3* Hotel Carlsruh für unseren Aufenthalt. Er entschied sich für dieses Hotel, weil es zum einen nah am Bikepark gelegen ist und die Bewertungen von der Gastfreundschaft schwärmten. Und genau dies können wir nur bestätigen. Selten erlebt man in einem Hotel solch eine herzliche Begrüßung und solch ein freundliches Personal. Jedes der gemütlichen Zimmer hat einen großen Balkon und ein renoviertes Bad. Trotz der fast zentralen Lage ist es am Hotel sehr ruhig, so dass man ungehindert bei offenem Fenster schlafen kann.
Das Frühstück ist reichhaltig und bietet viele Auswahlmöglichkeiten an Käse, Wurstaufschnitt, Marmeladen und auch frisches Obst. Uns mangelte es an nichts.
Unsere Fahrräder fanden einen trockenen und abschließbaren Platz im Sportraum, der außerdem mit Rudergerät, Crosser und Ergometer ausgestattet war und im Winter auch für die Skiausrüstung genutzt wird. Auf dem gepflegten Grundstück befindet sich auch eine Fasssauna und eine Außendusche. Ein kleines Highlight sind dort auch die Hofziegen.
Das Hotel Carlsruh ist viel mehr als nur ein Hotel, es ähnelt aufgrund der herzlichen Gastfreundschaft eher einem Gasthaus. <3 Wir kommen wieder! <3

Restaurants

Dank der schönen Terrasse direkt an einem Bachlauf entschieden wir uns für das Restaurant Akropolis. Alle Tische waren belegt, wir wollten aber warten. An der Theke schauten wir dem Treiben zu und bekamen erst Getränke, nachdem wir direkt auf einen Kellner zugegangen sind. Das Personal war sehr nett, doch die Wartezeiten waren viel zu lang und die Qualität der Gerichte empfand ich nur als mittelmäßig.
Einen ausführlicheren Bericht könnt ihr auf Tripadvisor lesen: Akropolis.

Anders dagegen gefiel es uns am zweiten Abend sehr viel besser im Jasper. Hier gab es u. a. Wildburger, welche nicht nur sehr gut schmeckten, sondern preislich auch angemessen waren. Außerdem ist das Personal sehr zuvorkommend und freundlich. Trotz eines Fauxpas können wir das Restaurant empfehlen.
Einen ausführlicheren Bericht könnt ihr auf Tripadvisor lesen: Jasper.

Am letzten Abend wollten wir eigentlich für eine Brotzeit zu Puppe´s Harzspezialitäten, aber wir waren zu spät. Um 21 Uhr ist Küchenschluss, ebenfalls bei der nächsten Lokalität, die wir testen wollten. Das war aber unser Glück, denn so kamen wir zum Restaurant Grimbart´s. Hier gibt es herzhafte deutsche Küche mit Portionen, die ordentlich satt machen. Nicht nur das Essen, auch das ganze Ambiente hat uns so gut gefallen, dass wir hier bestimmt noch mal essen gehen werden.
Einen ausführlicheren Bericht könnt ihr auf Tripadvisor lesen: Grimbart´s.

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

4 Kommentare

  1. Die Bilder und der Bericht sprechen für sich. Die Gegend sieht wirklich toll aus. Da ich auch gerne mit dem Rad durch die Natur fahre, würde es auch für mich in Frage kommen 🙂

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  2. Hallo! Ein sehr interessanter und detailierter Beitrag mit schönen Bildern. Da bekommt man auch wieder lust Urlaub zu machen und am liebsten in den Bergen. LG aus aus der Meran Altstadt

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