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Mit dem Fernbus nach Kopenhagen

Das letzte November-Wochenende ging es für mich zum ersten Mal nach Dänemark. Eigentlich komisch, wenn man bedenkt, wie nah es doch ist. Von Hiddensee aus kann man sogar rüberschaun – zur Insel Møn. Doch ich war vorher noch nie in diesem skandinavischen Nachbarland.

2 Freundinnen, die mit mir zusammen Landschaftsökologie studiert haben, sind für ihren Master nach Kopenhagen gezogen. Ein Besuch war eh geplant und so passte es hervorragend, da Lea am 29.11. Geburtstag hat. Lea wusste von der Planung des Trips allerdings nichts. Nur Johanna war in die Planung involviert, da sie für uns, 3 Mädels, einen Schlafplatz organisierte. So war es für Lea eine riesen Überraschung, wie wir alle nacheinander an ihre Tür klopften.

Während Hannah mit dem Zug von Hannover nach Kopenhagen fuhr, nahmen Ruth und ich den Fernbus. Erst hat Ruth mich in Greifswald mit dem Auto abgeholt, welches wir beim Dierkower Kreuz in Rostock auf einem kostenfreien Park&Ride Parkplatz abstellen konnten. Viel zu früh standen wir auf dem Busbahnhof in der Kälte und auf einem Plakat sah ich, dass der Bus, auf den wir warten, über Berlin aus Dresden kam. Bei der Strecke kann es ja locker mal zu Verspätungen kommen. Was ist wenn der Bus zu spät kommt? Laut Plan sollte der Bus 19:10 Uhr abfahren und um 20 Uhr fährt ja schon die Fähre!? Auf dem Plakat stand auch eine Berliner Telefonnummer, da hätte ich im Notfall angerufen. Die Sorgen, dass irgendwas falsch läuft, wurde auch darin bestärkt, weil wir die einzigen Wartenden waren. Doch alle Sorgen umsonst, der Bus kam nurwenige Minuten zu spät und wir konnten es uns im warmen Bus gemütlich machen. Doch nicht allzu lang, denn wie ich bereits schrieb, ging es auf die Fähre und bei der 2stündigen Überfahrt verlässt man die Fahrzeuge. Sowohl im Bus als auch auf der Fähre waren wir gefühlt die einzigen Deutschen. dänisch klingt wirklich witzig. Nach einer überteuerten Currywurst mit Pommes stellten Ruth und ich fest, dass Dänemark ja gar keinen Euro hat und weder sie noch ich Dänische Kronen besitzen. Aber wir brauchten auch kein Geld, wir waren ja nur 1,5 Tage in Dänemark, wovon wir nur wenig unterwegs waren. Von der Fähre aus, ging es noch mal 2 Stunden mit dem Bus. Die Fahrt war ruhig, sodass wir etwas schlafen konnten und kamen pünktlich gegen Mitternacht in der dänischen Metropole an. Johanna holte uns ab und wir gingen zu unserer Unterkunft.

Botanischer Garten

Von Kopenhagen hab ich leider nicht so viel gesehen, da wir den Samstag Lea bereits vormittags überrascht haben. Wir gingen noch zusammen durch den Botanischen Garten und waren beim Mercato, bevor wir den Nachmittag bei Lea zu Hause in einer sehr gemütlichen Kaffeerunde mit ihren Kommilitoninnen verbracht haben. Am Sonntag frühstückten wir noch gemeinsam und gingen dann mit einem Umweg ums Tivoli – beim nächsten Mal möchte ich da unbedingt rein – zur Bushaltestelle. Unser Fernbus stand bereits, so konnten wir uns gleich Plätze suchen. Zurück ging es erneut sehr ruhig 2 Stunden bis nach Gedser und dann mit der Fähre zurück nach Rostock.

Mercato
Kaffeetisch

Diese Fernbuserfahrung hat mich sehr positiv gestimmt und werde so ein Angebot bestimmt noch mal nutzen, zu mal es teils wirklich sehr günstig ist. Ich habe jetzt für Hin- und Rückfahrt und Studentenrabatt nicht ganz 60€ bezahlt. Wenn man Glück hat und rechtzeitig bucht, kann man einen Aktionspreis ergattern und bezahlt dann nur 22€ pro Fahrt. Ich behalte die Möglichkeit mit dem Fernbus zu verreisen im Hinterkopf, vielleicht für das Bloggertreffen im August 2015 in Köln.

 

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

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