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#Portugal2014: von Stralsund nach Albufeira

Sonnenuntergang

Wenn man alles bedenkt, hatten wir eine ziemlich lange Anreise. Am 29.12. fuhren wir mit dem 16-Uhr-Zug nach Hamburg und übernachteten bei einem Freund aus meiner Hamburg-Zeit. Nicht nur, dass wir Kost und Logie für eine Whiskey-Flasche erhielten, sondern es gab noch einen Airport Shuttle dazu. Vielen Dank, Heidi, dass du uns um 5 Uhr (morgens!!!) IMG_0672zum Flughafen gebracht hast. Dadurch haben wir unseren Flug mit TAP nach Lissabon um 6 Uhr morgens auch sicher erreicht. Der Flughafen Portugals Hauptstadt hat eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Sowohl Stadt-Busse, als auch Touri-Busse und eine Metrostation sind in der unmittelbaren Nähe. Auch wenn der Ticketautomat ständig vom Englischen ins Portugiesische wechselte, konnte wir ein Ticket ergattern und fuhren mit der Metro zum Bahnhof Oriente. Dieser ist leider nicht sehr gut ausgeschildert und das ganze System ist etwas verwirrend für Erst-Urlauber, doch auch hier schafften wir es, uns Zugtickets für die 3-stündige Fahrt an die Algarve zu kaufen. Ich finde es toll, dass man beim Kauf eines Zugtickets bereits einen Sitzplatz zugewiesen bekommt. So wird es kaum überfüllte Züge geben und man muss nicht lange nach einem Sitzplatz suchen. Der IC, für den wir nur 20,20 € zahlten, war pünktlich und die Strecke zog sich bis zur Südküste entlang Weinhänge, Orangenplantagen und kleinen Dörfern. Die idyllische Fahrt endete an der Station Albufeira.

ZugCollage

Der Bahnhof Oriente beeindruckt mit einer tollen Dachkonstruktion. Im IC hatten wir reichlich Platz und die Sitze waren bequem.

Auf einer Online-Karte sah ich aber schon, dass diese gar nicht direkt in Albufeira ist. Wir mussten also noch irgendwie direkt in den Ferienort kommen. Die dortige Bushaltestelle gab nur spärlich Informationen über die Route des Busses. Wir entschlossen uns, einfach zu warten und den Busfahrer zu fragen, ob er weiß, wie wir am besten zu unserem Hotel kommen. Nach einigen Verständigungsproblemen („bus stop“ und „bus station“ ist nicht das gleiche) kamen wir zu einem Busbahnhof, wo wir erneut umsteigen mussten. Auch hier fragten wir den Busfahrer, welche Station am dichtesten an unserem Hotel ist. Er versicherte uns, dass er uns Bescheid sagt, wenn wir aussteigen müssen. Wir sind dann ca. 30 Minuten durch ganz Albufeira gefahren und haben da jede Ecke abgerast, wir sind zum Beispiel 3mal durch den gleichen Kreisverkehr gefahren. Als ich schon dachte, dass der Busfahrer uns vergessen hatte, rief er an einem „bus stop“: „Rocamar“, das war unser Stichwort und er zeigte uns grob die Richtung. Natürlich liefen wir erst einmal die falsche Straße entlang, fanden dann aber unser Hotel und checkten gegen halb 4 ein. Kaputt vom Reisen genoß ich erst mal den Ausblick von unserem Balkon:

AlbufeiraSo eine Anreise ist immer ein kleines Abenteuer, aber ganz ehrlich, sonst wäre es ja auch langweilig und man hätte nichts zu erzählen. 😉

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Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

4 Kommentare

  1. Hihi, das war für euch ja schon fast eine langweilige Anreise. *lol*
    Aber dieser Ausblick entschädigt für den ganzen Stress bei der Anreise. :)

    Antworten
    • Lissabon ist wirklich sehr schön. Auf dem Rückweg waren wir 2 Nächte in Lissabon, aber leider ist ein Tag viel zu wenig.

      Antworten

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