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Doch lieber Ski?

Letztes Jahr im Januar haben wir während unseres 1. Winterurlaubs uns mit dem Schnee und denSchweiz Bergen angefreundet und haben neben dem Schwitzer Schlitteln auch das Snowboarden ausprobiert. An einem Tag hatten wir einen 4stündigen Anfängerkurs. Das war mir zuviel und ich bin so oft gestürzt, dass ich auch irgendwann keinen Bock mehr hatte. Soweit zu meinen Snowboard-Künsten.

Eric hatte aufgrund seines Jobs die Möglichkeit im Frühjahr in den Rocky Mountains boarden zu gehen. Er hat dort fleißig geübt und sich auch gleich mit eigenem Board, Schuhen und Helm ausgerüstet. Dementsprechend wollte er hier daheim auch boarden. Aber bei uns an der Küste gibt es nun mal keine Berge und bei 15°C Ende Dezember wurden statt der Skipisten die Bikeparks eröffnet. Die dichteste Skihalle ist immerhin „nur“ 2,5 Autostunden von uns entfernt, wo wir uns zwischen den Feiertagen aufmachten. Das Alpincenter Wittenburg ist direkt an der A24 gelegen und war somit leicht zu finden. Die Halle selbst schaut von außen schon mal lustig aus.

Alpincenter Wittenburg mit darunterliegender Kartbahn.

Wir haben jeweils 49€ für ein Allinclusive-Ticket bezahlt. Darin ist sowohl die Ausrüstung, wie Board/Skier, Schuhe und Helm mitbei. Aber auch der Lift, sowie Essen und Trinken. Für Skihose und -jacke musste ich noch mal 7€ zahlen. Einen Tag vorher haben wir nachgefragt, ob bei einem Skikurs noch ein Platz frei ist, so kam es dazu, dass ich vormittags und nachmittags jeweils 2 Stunden mit 8 anderen Anfängern vor dem Skilehrer stand. Bei konstanten -1°C ohne Wind und ohne Sonne ging es erst auf den Anfängerhügel. Hier lernten wir alle Grundlagen für die Piste. Am Nachmittag ging es mit dem Lift rauf und wir hielten uns im oberen Teil auf. Es war hier schon etwas schräger und einfach mehr Platz als auf dem Anfängergebiet. Ich war sehr stolz auf mich, dass ich zu den besseren gezählt wurde und dass ich nicht einmal gestürzt bin. Am Ende des Kurses standen wir an der Kante und durften entscheiden, ob wir die Abfahrt nehmen oder zu Fuß runterwatscheln. Ich hab es versucht, doch in jeder Kurve lag ich. Unten angekommen, habe ich überlegt, ob ich noch mal hochfahr oder es für den Tag sein lass. Mir taten aber die Beine so weh, dass ich nicht mehr konnte. Ich wartete auf Eric, wir gingen noch was Essen und sind dann heimgefahren. Das Essen dort hat Kantinencharakter, ist aber sehr lecker und genau das richtige, um den Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Gestern mal einen Wintertag eingelegt. Der Herzmann war auf dem Board und ich hatte 4 Stunden Skischule. Vorbereitungen für den nächsten Winterurlaub laufen. by MauzePow

Das Skifahren machte mir immerhin mehr Spaß als das Snowboarden in der Schweiz. Nun planen wir unseren nächsten Winterurlaub. Ende Februar geht es nach Österreich, Tschechien oder in den Harz. Wir haben uns noch nicht entschieden. Habt ihr Tipps für tolle Skigebiete – die auch für Anfänger geeignet sind?

Autor: Uli

Ich bin Uli, eine Hansestädterin mit der Leidenschaft für Wasser. Diese Leidenschaft möchte ich gern zu meinem Beruf machen und studiere nach Landschaftsökologie & Naturschutz (Bachelor) nun Biodiversität & Ökologie (Master) mit der Spezialisierung auf Gewässerökologie. =) Ihr erfahrt hier vieles über mich, mein Leben und was mich so bewegt! Begleitet mich auch auf den sozialen Netzwerken: Twitter | Facebook | Instagram | Google+ | Flickr | YouTube | Pinterest | Foursquare

2 Kommentare

  1. In Wittenburg war ich auch schon öfters Snowboarden. Unsere Firma hat dort 2x die Weihnachtsfeier für uns ausgerichtet =)
    Immer wieder ein Erlebnis wert, wenn man mit den richtigen Leuten/Kollegen dort ist 😀

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  2. Das hier ist der absolute Hammer. Voraugesetzt man geht mit der richtigen Leuten hin. Kann es nur weiter empfehlen! Liebe Grüsse

    Antworten

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