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Was nun? Querbeet oder Themenblog?

Der letzte Blogeintrag ist ca. 3 Monate her und ich frage mich nun, wie es hier weiter gehen soll. Den kompletten Blog einstampfen? Aber ich hab Spaß am Bloggen. Mir fehlt es oft nur an Zeit und an der richtigen Themenwahl. Es gibt so viel, was man verbloggen kann, gerade in der Hochzeitsvorbereitung hätte ich Bücher füllen können. Aber ich wollte ja auch nicht wirklich viel vorher zeigen, da Kleid, Frisur und Deko ja eine Überraschung sein sollte. Was die Deko auch für mich war.^^ Oder ich wusste im Vornherein (nach der Hochzeit), dass es ein langer Artikel sein würde, ein sehr langer und dann hatte ich doch nicht so viel Motivation mich hinzusetzen und zu tippen. Und wiederum wollte ich keine anderen Themen aufgreifen, bevor die Hochzeit verbloggt wurde. Teufelskreis.

Auch stelle ich mir die Frage, wie ich den Blog weiterführen möchte. Sollen die Themen weiter querbeet sein und ich berichte einfach von dem, was mir so passiert und worüber ich mir Gedanken mache oder soll es ein themengebundener Blog werden? Diese Idee kreist schon länger in meinem Hirn: FliegenpilzNatur-Blog. Es sollte von der Natur, dem Naturschutz und was damit noch zusammenhängt, wie zum Beispiel Rechte und Gesetze, handeln. In diese Richtung geht inzwischen ein Bekannter von mir, den ich bei der Arbeit im Meeresmuseum Stralsund kennenlernen durfte. Arne´s Blog 20.000 Meter beschäftigt sich um unseren Planeten, der Natur von 20.000 Meter zwischen dem Mariannengraben (11.000 Meter Tiefe) und dem Mount Everest (8.848 Meter Höhe). Einige Natur(schutz)Artikel, vor allem dank meines Studiums, haben es ja schon in mein Blog geschafft: Coastal Cleanup, Schwedenexkursion und dem Geländepraktikum mit verschiedenen Exkursionen. Vielleicht behalte ich dies auch nur sporadisch im Blog.

Eine kurze Anfrage auf Twitter ergab, dass zum Beispiel der Blogger Marc lieber Gemischtwarenblogs mag. Das heißt, dass er die Themenvielfalt von privaten Blogs, die einfach aus ihrem Leben plaudern, voll dufte findet. Ich mag sie auch, weil sie meist viel persönlicher sind. Aber es gibt auch Fachblogs, die ebenfalls sehr persönlich sein können. Bei Caschy´s Techblog findet man zum Beispiel auch die Kategorie Privates und auch wenn man dort viel von Soft- und Hardware findet, gibt es dort auch sehr Persönliches zu lesen. Gerade der letzte Artikel geht mitten ins Herz. Weiterhin alles Gute, Carsten.

Und was mach ich nun? Bloggen, wie es mir gerade passt? Ohne Themeneinschränkung? Klingt sehr nach (m)einem Blog. :p

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#PmdD18 – mein Tag in Bildern

 

 Der Blog wurde in letzter Zeit sehr vernachlässigt und mit dem heutigen Picture my day Day wird hier mal wieder etwas Leben eingehaucht. Die 18. Ausgabe des PmdD wurde dieses Mal von Leeri organisiert. Ich werde die Bilder kommentieren, damit ihr wisst, warum dies entstanden ist.

Gegen Mitternacht lag ich im Bett und stöberte auf Pinterest nach Brautfrisuren, Hochzeitstorten und Brautsträußen. Schließlich sind es nur noch 4 Wochen bis zur Hochzeit.

 

Meinen Aktivitätstracker hab ich für die Schlafaufnahme aktiviert. Gut Nacht!

 

Viel zu früh wach! Den eigentlichen Plan am Vormittag ins Büro zu gehen, habe ich dann aufgrund von Müdigkeit und schönem Wetter verworfen. Hallo Tag!

Was macht Buyo da?

Buyo kuschelt in der Wanne mit einem Schwamm.

  

Ich steh seit Wochen total auf Avocado.

 

Auch wenn ich meistens alleine bin, bin ich so froh einen Geschirrspüler zu haben. Ich hasse Abwaschen.

 

Aufgrund des Einzugs der dritten Katze muss im Hauswirtschaftsraum für ein weiteres Katzenklo umgebaut werden. Projekt: #AllesFürDieKatz

  

Concealer & Mascara sind mein Schminken.

 

Nach langem mal wieder Leergut weggebracht.

 

Da steh ich bei Futterhaus an der Kasse und find meine EC-Karte nicht. Ohne Bargeld in der Tasche gab’s nen peinlichen Bon-Storno. Beim Rausgehen fand ich die Karte dann in der Autoschlüsseltasche. Man war ich da happy .

 

Ich bin dann weiter zu meinen Eltern, schließlich brauch ich für #AllesFürDieKatz Hilfe von Papi.

Ich bin seine einzige Tochter, natürlich kann er da nicht nein sagen.

Baumarkttour fertig.

 

Buyo wie immer neugierig, aber Werkzeug wie Stichsäge, Akkuschrauber und Flex kennt er ja noch nicht.

 

Erstmal Platz geschafft, um ordentlich werkeln zu können.

 

Schön zur Mittagsruhe haben wir (eigentlich nur Papi) mit der Stichsäge gelärmt.^^

 

#AllesFürDieKatz ist fertig. Jedenfalls im Hauswirtschaftsraum. Nun ist da Platz für 2 Katzenklos und ich hab noch reichlich Ablagefläche. Mission completed.

 

Zur Belohnung gab’s erstmal Käffchen und Kuchen auf der sonnigen Terrasse.

 

Da ich meinen Vater ja etwas überrumpelt habe und er durch meine Baumaßnahmen nicht das schaffen konnte, was er sich vorgenommen hat, hab ich ihm noch im Garten geholfen. Unkraut jähten in den Steinzwischenräumen.

 

Ich wollte mein Brüderchen abholen, musste aber am Bahnübergang warten.

 

Wir haben die Grillsaison eingeläutet.

 

Im Auto warteten noch 2 Säcke Katzenstreu. Ich hab dann erstmal nur einen der 20l Säcke hochgeschleppt.

  

Die Kitten bekamen noch Hühnerherzen. Der Neuling Frido verkroch sich damit und knurrte ordentlich.

 

Mehr ist dann auch nicht passiert. Das typische Zahnputzbild musste dann noch sein.

Irgendwie ließ sich Chester nicht wirklich blicken. Deswegen wird er hier nun noch mal extra geehrt:

 

  

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#Schweiz2015 – Unser erster Winterurlaub

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Vor 1,5 Monaten war ich mit meinem Verlobten in der Schweiz. Eigentlich eine sehr blöde Zeit dorthin zu reisen, denn aufgrund des Währungsheckmeck mit dem Schweizer Franke und dem Euro wurde unser Urlaub einfach mal ein paar Hundert Euro teurer. Meine Schwägerin Jule Schatz & Icharbeitet momentan als Saisonkraft in einem 4* Hotel in Gstaad und daher wissen wir, dass viele Gäste ihre Buchungen kurzfristig storniert haben. Ist natürlich auch ganz schön krass, wenn das Hotelzimmer aufgrund des Wechselkurses mal eben 70€ mehr pro Nacht (!) kostet. Die Schweiz ist nun mal teurer, dennoch haben wir einiges unternommen und hatten viel Spaß.

Tag 1

Während mein Schatz noch schlief, ging ich in den Hotel-Fitnessraum und testete dort die Geräte. Doch statt den typischen Crosser fand ich dort Sportgeräte, die das Skifahren nachahmten. Dies macht natürlich Sinn, denn wir waren auch im Steigenberger Alpenhotel und Spa. Da steht Wintersport hoch im Kurs. Aufgrund der geringen Gästeanzahl gab es nur ein reduziertes Frühstücksangebot, man erhielt auf Wunsch aber alles, was einem so fehlte. Da meine Schwägerin arbeiten musste, fuhren wir alleine los. Unser Ziel sollte der Glacier 3000 sein. Bei grauem Wetter und diesiger Sicht bezahlten wir 40€ (!) pro Person, um mit dem Lift zu fahren. Die Dame am Schalter fragte noch mal nach, ob wir wirklich nur zu Fuß hoch wollen. Ähm ja!? Die zweigeteilte Fahrt bis zum Gipfel ging recht zügig und man hat ine wirklich tolle Sicht. Auch wenn wir nicht die besten Voraussetzungen hatten, bin ich von den Bergen begeistert. Oben angekommen, mussten wir dann feststellen, dass man dort zu Fuß rein gar nichts machen kann. Sowohl die Hängebrücke zwischen zwei Gipfeln war gesperrt, ebenso die Wanderwege und die Rodelbahn. Die weiteren Lifte waren lediglich für Skifahrer und Snowboarder. Die Dame unten am Schalter hätte wirklich mal sagen können, dass wir dort oben nichts machen können. Naja 80€ für einen schönen Blick. Mit Jule ging es dann zum Eggli – so heißt der Berg – denn dort kann man sehr gut rodeln, bzw. wie die Schweizer sagen „Schlitteln“. Man fährt mit einer Gondel den Berg hinauf und kann sich dort einen normalen Holzschlittel leihen. Nach einer heißen Schokolade ging es dann auf Kufen den Berg hinunter. Mal mehr mal weniger schnell aber mit einer Menge Spaß fuhren wir ins Tal. Um die Schlitten wieder abzugeben, muss man ein ganzes Stück zu Fuß gehen, aber irgendwie ist das bei Schnee auch alles nicht so schlimm. 😉 Nach einem kurzen Aufenthalt im Pool und einem erholsamen Saunagang trafen wir uns dann wieder zum Abendessen. Ein köstliches Mahl gab es im Landhaus. Meine Bewertung auf Tripadvisor nachlesen!

Tag 2

Wir standen früh auf, denn wir hatten eine Mission waren verabredet. Erst ging es in einen Sportladen, wo wir unsere Ausrüstung ausliehen und dann ging es zum Wispile. An diesem Berg werden Ski- und Snowboardkurse durchgeführt und wir 3 Wagemutigen wollten unser Glück auf einem Brett versuchen. Unsere Lehrerin Caro war wirklich geduldig mit uns, aber wir wollten am Anfang einfach zu viel. Wir haben als blutige Anfänger 4 Stunden gebucht, von denen ich vielleicht effektiv 3 Stunden tatsächlich richtig geübt habe. „Wir üben ja erst, da brauch man keinen Helm“ ist ein dummer Satz. Ein sehr, sehr dummer Satz. Denn gerade als Anfänger stürzt man. Ich landete mehrmals auf den Knien, den Popo und auch auf den Hinterkopf. Gerade am Anfängerhügel ist der Schnee so verdichtet, dass es fast wie Eis ist und wenn man dann mit dem Kopf aufschlägt, tut das nicht nur ziemlich weh, sondern man kann sich auch ernsthaft verletzen. Ich glaube, ich hatte zwischendurch eine leichte Gehirnerschütterung, weil ich Kopfweh bekommen hab und mir etwas übel wurde. Ich würde mich nie wieder ohne Helm auf die Piste trauen. Auf einem Snowboard stehen und Haltung bewahren, ist auch ziemlich anstrengend. Ich merkte es schon in den Beinen, mich verließen die Kräfte und ich konnte irgendwann nicht mehr. 2 mal 2 Stunden an unterschiedlichen Tagen hätte einfach viel mehr Sinn gemacht. Eine erneute Schlittel-Tour machte mir im Anschluss so gar keinen Spaß. Bei mir brachte sich der Muskelkater schon breit und ich konnte meine Beine kaum hochhalten, sodass ich mehr stoppte, als das ich fuhr. Zurück im Hotel nahm ich ein heißes Bad zur Entspannung. Abends gab es dann bei Jule zu Hause ein schweizer Fondue. Hier wird der Fondue-Käse in der Pfanne geschmolzen und dann über das Fleisch und Gemüse gegossen. Dies ist ziemlich geil, weswegen Eric & ich dies auch schon daheim nachgemacht haben.^^

Tag 3

Geplagt von tierischem Muskelkater hatte ich keine Lust auf irgendwelche Aktivitäten. Eric ging wieder auf die Piste und wollte seine Snowboard-Skills verbessern. Ich entspannte erst auf dem Zimmer und ging dann in den Pool, zog entspannt ein paar Bahnen. Als Jule Feierabend hatte, fuhren wir nach Saanenmöser. Auf dem Hornberg befindet sich ein Igludorf. Alles aus Eis und Schnee, aber trotzdem gemütlich, so hatte ich den Eindruck vom Dorf. Mit einem Glühwein machten wir es uns gemütlich und genossen bei bestem Wetter die Aussicht. Meine Schwägerin zeigte uns dann noch ein wenig den Ort Gstaad. Nach erneuter Saunanutzung ging es zum letzten Abendessen. Wir aßen im hoteleigenen Restaurant Halte Beiz. Hier haben wir wirklich sehr gut diniert.

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Kranksein ist doof

TablettenDie Grippewelle, die neben der Ausbreitung der Masern momentan in Deutschland wütet, hat auch mich erreicht. Letzte Woche begann es mit einem Kratzen im Hals, worauf Husten und ein bisschen Schnupfen folgte. Ich sagte Verabredungen ab, weil ich das Kino nicht zusammenbellen wollte. Ich kochte mir eine Gemüsesuppe und besorgte mir Lutschtabletten aus der Apotheke. Aber das half nichts, der gripale Infekt streckte mich nieder und ich lag den Samstag mit mega Kopfschmerzen und über 39°C Fieber flach. Bei mir ging nix mehr. Ich lag nur auf dem Sofa und vegetierte vor mich hin. Lesen war schon zu anstrengend, ich lies mich vom TV-Programm berieseln – was auf einem Samstag einfach nur mega schlecht ist. Meine Mama kochte mir eine Hühnerbrüge, die mir mein Papa vorbeibrachte. Die heiße Suppe, Paracetamol und ganz viel Tee mit Honig ließen das Fieber sinken und ich verbrachte den Sonntag mit Erkältungssymptomen wie Husten und Schnupfen, aber fieberfrei, auf dem Sofa.

Gemüsesuppe
Kartoffelsuppe

Montag Morgen fühlte ich mich einigermaßen arbeitstauglich. Nach einer Dusche und dem Stulle schmieren, war ich allerdings so erschöpft, dass ich mich doch eher für den Gang zum Arzt entschied. Schon allein dieser Weg quer durch die Altstadt strengte mich so an, dass ich total durchgeschwitzt beim Arzt vorsprach. Im Warteraum röchelte und schniefte es in jeder Ecke. Wenn man vorher nicht richtig krank war, war man es auf jeden Fall nach der Wartezeit. Beim Arzt selbst ging es relativ schnell und ich wurde mit einem grippeähnlichen Virus krankgeschrieben. Ich nutzte die 3 Tage um mich zu erholen und fand mich zum Donnerstag auch relativ fit. An dem Tag hatte ich eine Prüfung und musste danach noch arbeiten. ich hab das locker durchgestanden. Mein Husten ging auf leichte Hustenanfälle zurück und mein Schnupfen war fast komplett verschwunden. Allerdings klang meine Stimme immernoch sehr belegt. Die Nacht war dann wieder durch Husten gestört und auch beim Meeresmuseum, wo ich nebenbei noch ein Projektpraktikum in Vorbereitung auf meine Masterarbeit mache, war fast nur meine Stimme ein Hinweis auf die vorangegangene Krankheit. Gestern Abend spielte ich mit Freunden bis halb 3 Uhr morgens Mario Party auf der Wii und obwohl ich gut geschlafen habe, fühle ich mich heute kränker als Donnerstag und Freitag. Der Husten ist etwas stärker, der Schnupfen kam zurück und meine Stimme weist weiterhin dominierend auf die Erkältung hin. Also eine typische Erkältung, wo man gesund genug zum Arbeiten, aber zu krank ist, um privat groß was zu unternehmen.

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#FitForWedding: Sporttagebuch #2

Mein erster Sporttagebucheintrag ist 2 Wochen her. Da wird es mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Ich war in den 14 Tagen nur 2mal joggen. Ich sollte mich schämen. Vielleicht geh ich nachher noch raus laufen. Besser wär es. Am 2.2. hatte ich einen echt tollen Lauf. Ich bin 4km durchgelaufen. Kein Zwicken, kein Ziehen, ohne Pause. Yeah, das tat richtig gut. Also nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Ich war so euphorisch, dass ich 2 Tage später gleich wieder laufen war und eigentlich lief es auch ganz gut. Eigentlich. Ich machte den großen Fehler, dass ich am Strand entlang lief. Es hatte geschneit und so stapfte ich dort durch knöcheltiefen Schnee. Das raubte mir so viel Kraft, dass ich kurz nach dem 3. Kilometer anfing mit Geh-Intervallen.

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Laut Runtastic waren das meine einzigen Aktivitäten, aber das stimmt so nicht. Ich habe noch eine Art HIIT-Training gemacht. Dieses hochintensive Intervalltraining (HIIT) bringt einen ordentlich ins Schwitzen. Früher habe ich nach Anleitung von BodyRock.tv die Übungen gemacht, die sind mir aber inzwischen zu krass. Ich verfolge die Facebook-Gruppe FrauenFitnessPower. Dort gibt es jeden Monat eine andere Challenge. Momentan läuft „Fatburning Februar“ und es gibt einen Trainingsplan mit verschiedenen Übungen, Anleitungen per Video und Motivation. Ich muss zugeben, dass ich die Workouts nicht ganz nach Plan mach. Manchmal hab ich einfach keine Zeit oder keine Lust und mach dafür an anderen Tagen 2 hintereinander. Die Übungen sind manchmal echt hart. Ich hab zum Beispiel kaum Armkraft, somit sind Pushups, Burpees und Planks für mich viel schwieriger als jede Beinübung. Zumal ich ja dann auch mein eigenes Gewicht, was ja auch nicht wenig ist, stemmen muss. Aber ich taste mich heran. Inzwischen finde ich Pushups schlimmer als Burpees. Und Burpees habe ich sonst gehasst. Hier der Plan: FatburningFebruarDie Sugarfree-Tage halte ich nicht ein. Ich bin ein bisschen in Verzug, hänge aber nur einen Tag hinterher. Den hole ich vielleicht heute noch nach, vor oder nach dem Joggen. In den 2 Wochen habe ich abnehmtechnisch noch nicht wirklich einen Fortschritt gemacht. Dies lag vor allem auch an zu viel und ungesundem Essen. Seit ein paar Tagen notier ich wieder, was ich esse und schaue dabei auf die Gesamtkalorienanzahl, die ich am Tag zu mir nehm. Mir fällt es momentan echt schwer mich wirklich an meine eigenen Vorgaben zu halten. Gestern Abend schwang ich aber immerhin noch für jeweils 6 Minuten meine Hüften mit meinem 1,5kg schweren Fitness Hula Hoop.
Ich hoffe, ich kann beim nächsten Mal freudig von vielen verbrannten Kalorien schreiben, denn ich habe mir gestern ein neues Sportgerät bestellt: MaXimus Pro Rebounder. Ich bin schon ganz gespannt, ob dieses Fitness Trampolin hält, was es verspricht. Im Netz findet man Angaben von 500kcal pro 30 Minuten Training. Es soll auch zur Förderung des Gleichgewichts dienen, vielleicht klappt das dann auf der Hochzeit mit den hohen Schuhen ja besser. 😉 Ich werde natürlich langsam anfangen. Aber ich bin schon ein bisschen aufgeregt und kann es kaum erwarten, dass es geliefert wird.
Wenn man es dann richtig gut jumpen kann, könnte es so aussehen: :p


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#Portugal2014: Sightseeing in Lissabon

AlbufeiraIch belasse den Hashtag bei #Portugal2014, auch wenn es bereits 2015 war, nachdem wir Silvester an der Algarve verbracht haben. 😉

Am Neujahrstag ging es mit dem Auto nach Lissabon. Wir entschieden uns gegen eine 3stündige Autobahnfahrt und fuhren entlang der Küste erst in Richtung Westen bis zur Ponta de Sagres. Diese Klippenküste ist wirklich sehr beeindruckend gewesen. Da Feiertag war, war das Denkmal Fortaleza de Sagres geschlossen. Im recht kalten Atlantik sahen wir sogar einige Surfer. Weiter schlängelten wir uns entlang der Küste gen Norden. Wir hielten nur selten, genossen aber die Landschaft mit seinen Orangenbaumplantagen und den Korkeichen. Da man auf den Straßen wirklich viel Zeit brauch, fuhren wir doch irgendwann auf die Autobahn rauf und kamen schließlich vorbei an der Jesus-Statue über die Ponte 25 de Abril nach Lissabon.

Nach dem Frühstück zogen wir los zum Sightseeing. Wir entschieden uns schon vorab für die hop on hop off Bustour. Da wir nur den einen Tag hatten, war dies die beste Möglichkeit, um eben viel von der Stadt zu sehen. Unser Hotel lag nur 15 Minuten zu Fuß von einem solchen Haltepunkt entfernt und wir konnten gleich eine Stierkampfarena besichtigen. Ich fand es allerdings sehr schade, dass man dort nicht wirklich reingekommen ist, man konnte nur etwas in die eigentliche Arena reinluschern. Mich freute allerdings, dass das Töten der Stiere in der Arena nicht mehr durchgeführt wird.

StierkamparenaMit Gray Line Tours ging es quer durch die – ich nenne es mal – Innenstadt. Für 2 Linien (rot und grün) haben wir 18 € pro Person bezahlt. Man erhielt dazu auch Kopfhörer für den Audioguide. Allerdings wechselte ich schnell auf meine eigenen. Wenn man möchte, kann man bei einem Haltepunkt aussteigen, sich umgucken und später wieder in den nächsten Bus einsteigen. Diese Art des Sightseeings war für mich neu, finde ich aber echt entspannend. Das erste Mal stiegen wir nahe dem Praça do Comércio (Platz des Handels) aus und schauten uns etwas um und wollten dann in die grüne Linie steigen. Doch die kam und kam nicht. Während die Busse eigentlich im 30-Minuten-Takt fahren sollten, kam die rote Line gefühlt alle 5 Minuten und die grüne ließ auf sie warten. Wir erfuhren, dass am vorherigen Feiertage die Touribusse nicht fuhren und somit alle, die den Jahreswechsel in Lissabon verbrachten, wahrscheinlich am 2.1. auf Sightseeingtour sind. Dazu kommt, dass an dem Tag 3 größere Kreuzfahrtschiffe in Lissabon angelegt haben und zusätzlich Busse für ihre Passagiere angemietet haben. Lissabon war also voll. Voll mit Touris. Dies bemerkten wir auch später. Beim Tor von Belem und dem Entdeckerdenkmal stiegen wir gar nicht erst aus, weil wir von weitem schon die ca. 200m lange Warteschlange gesehen haben. Für Lissabon brauch man einfach mehr Zeit und ich denke, es macht auch mehr Spaß, wenn es etwas wärmer ist. Wir hatten zwar wirklich Glück, denn wir hatten ca. 15°C und die Sonne schien den ganzen Tag, sodass wir bei den Doppeldeckerbussen oben an der frischen Luft sitzen konnten, aber es war doch recht frisch, sofern man im Schatten stand.

Die Ähnlichkeiten zu Sehenswürdigkeiten anderer Länder, wie der Christusstatue in Rio de Janeiro oder der Golden Gate Bridge, sind unverkennbar. Doch Lissabon hat noch mehr zu bieten und ich möchte dort gerne noch mal mit etwas mehr Zeit dorthin. IMG_0944

Ich liebe ja das Fliegen, nicht mal unbedingt wegen des Fliegens an sich, ich mag den Start nämlich nicht so gerne, aber ich mag den Ausblick und das die Welt dadurch so klein geworden ist.

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Eigentlich weiß ich ja, wie es geht.

Wie ich die Woche schon meine sportlichen Erfolge verbloggt habe, geht Abnehmen auch nur, wenn man auf seine Ernährung achtet. Hier habe ich noch ein großes Defizit. Eigentlich hab ich mir in den letzten Jahren schon so viel Wissen angeeignet, dass ich ganz genau weiß, was ich essen darf und was nicht. Aber wie das immer so ist, schmecken Burger, Pommes und Pizza einfach besser als Salat und gedämpftes Gemüse.

Im September habe ich mich versuchsweise fast ausschließlich vegan ernährt. Ich hab einige tolle Rezepte ausprobiert und mich auch an verschiedenen Soya-Produkte herangewagt. Kuhmilch habe ich inzwischen komplett aus meiner Ernährung gestrichen und finde Pflanzenmilch aus Soya, Mandeln oder Reis auch viel leckerer. Vegane Käsesorten schmecken mir zwar, sind mir aber einfach zu teuer. Es gibt aber zwei „Milchprodukte“, die ich für mich entdeckt habe und die ich eigentlich immer zu Hause habe: Soya Pudding Dunkle Schokolade *sabber* und Soya Cuisine. Dies ist eine Art Sahne-Ersatz und ich liebe es. Der Eigengeschmack ist einfach perfekt für Gemüsepfannen oder einfach über den Salat rübergeben. Lecker!

Gemüsepfanne

Gemüsepfanne aus Wirsing, Pastinaken- und Möhrchenstiften und Cherrytomaten mit Tofu.

10890509_1375368432768838_664026034_nVor kurzem habe ich für mich auch die Avocado entdeckt. Eric löffelt sie manchmal direkt aus der Schale, mir schmeckt sie so aber nicht. Aber auf´s Brot mit Salz & Pfeffer find ich die Frucht, die eigentlich eine Beere ist, sehr sehr lecker. Gerade weil ich es lieber herzhaft mag, ist die Avocado genau richtig für mich. Momentan bevorzuge ich Avocado sogar vor Salami und Schinken. 😉 Oft gibt es im Supermarkt 2 Sorten. Eine mit dunkler und eine mit heller Schale. Eric löffelt lieber die helle und ich schmier mir lieber die dunkle Sorte auf´s Brot. Könnt ihr da auch Geschmacksunterschiede feststellen?

Brot zum Frühstück ist noch ein Thema für sich. Kohlenhydrate am Morgen sind okay, aber es sollten komplexe sein. Sprich: Vollkornbrot. Ich versuche auch stets darauf zu achten, was für ein Brot ich nehme. Ich kaufe es meistens im Supermarkt, da ich da die Zutatenliste direkt vor Augen hab. Beim Bäcker würde ich nie danach fragen, es sei denn ich hätte eine Allergie. Bei unserem Bäcker um´s Eck gibt es seit kurzem Chia-Brot und Chia-Brötchen. Ich habe schon öfter von Chia-Samen gelesen und von ihrer positiven Wirkung auf unseren Körper und nahm deshalb die Tage ein Chia-Brot mit. Es war mir zu hell, aber geschmacklich okay. Ich würde es bestimmt noch mal kaufen oder vielleicht sogar mal selber backen.? Wer ein tolles und einfaches Brotrezept hat, kann es mir gern mal geben.

Zum Frühstück gab es die Tage zu Brot auch immer ein bisschen Obst, Gemüse oder Früchte in Form von Banane, Birne, Papaya, Kiwi, Himbeeren und/oder Gurke. Sofern es schon aufgeschnitten ist, lang ich auch zu. Nehme ich einen Apfel mit zur Uni, nehm ich ihn im ganzen mit zurück. Geschnitten und gut portionierbar in einer Plastikdose greife ich schon beherzter zu den Vitaminen zu. Geht euch das genauso?

Ganz nach dem Motto „Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ hatte ich zum Frühstück Knäckebrot mit Avocado und Veggie-Aufschnitt dazu Birne und Gurke, zum Mittag taue ich mir ein Essen von Oma auf (Kaninchen mit brauner Sauce) und mach mir dazu Kartoffeln und zum Abendbrot wird es irgendwas Leichtes mit Zucchini oder Tomate-Mozzarella-Salat geben. Also eigentlich weiß ich ja, wie es geht! 😉

PS: Gestern Abend gab es zwar eine Gemüsepfanne, aber mit reichlich Fonduekäse.^^